Heike`s Stempel und Bastelstube.....Reisen und das Leben genießen
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Slowenien Rundreise Mai 2024

Eine tolle Rundreise durch Slowenien geht zu Ende. Mit Zwischenstopps in Österreich.

Beides hat uns sehr gut gefallen und wir kommen bestimmt wieder.

Mit Slowenien hatten wir bisher wenig Berührungspunkte, je mehr wir uns mit dem Land befasst haben desto mehr gefiel es uns. Es ist ja recht klein, hat aber soviel zu bieten, Berge, Meer, Nationalparks usw. Die Menschen haben wir als sehr nett, hilfsbereit und höflich empfunden.

Auf dem Hinweg haben wir Stopps in Hallstatt und Graz gemacht die Bilder dazu findet ihr hier, daher startet es hier mit Tag 3.

Tag 3:

Nun ging es endlich nach Slowenien, auf dem Weg haben wir noch einen kurzen Umweg über Loipersdorf gemacht. Dort steht die größte begehbare Weinflasche mit Weinglas. Wenn es nicht in strömen geregnet hätte, hätte man dort noch einen schönen Weinlehrpfad laufen können.

Dann ging es zur ersten Unterkunft in Maribor, mega toll!!! Wir hatten eins der Appartments bei BeCyle, alles oder viel Nachhaltig und sehr kreativ, sauber, groß und kurzer Weg ins Zentrum.

Maribor liegt im Nordosten Sloweniens, nahe der Grenze zu Österreich, und ist von malerischen Weinbergen und den Pohorje-Bergen umgeben. Die Stadt vereint historischen Charme mit lebendigem modernen Leben und ist bekannt für ihre freundlichen Bewohner und kulturellen Veranstaltungen. Man kann sie gut an einem Tag erkunden, oft wird sie Stadt von den Touristen links liegen gelassen. Uns hat es sehr gut dort gefallen, so herrlich entspannt, keine Hektik.

Hauptplatz (Glavni trg): Der zentrale Platz der Stadt, umgeben von beeindruckenden Gebäuden wie dem Rathaus und der Pestsäule.

Mariborer Dom (Kathedrale St. Johannes der Täufer): Eine gotische Kathedrale mit einem beeindruckenden Glockenturm, der eine herrliche Aussicht über die Stadt bietet. Mir haben besonders gut die 4 Fenster in einer der Ecken gefallen, eins davon zeigt den Besuch von Papst Johannes Paul II

Lent: Der älteste Teil der Stadt entlang der Drau mit gut erhaltenen mittelalterlichen Gebäuden, Cafés und Bars. Hier befindet sich die älteste Weinrebe der Welt, die über 400 Jahre alte „Stara trta“.

Weitere Sehenswürdigkeiten das Stadtschloss mit dem Regionalmuseum, die Universität, Denkmal des Nationalen Befreiungskrieges, Basilika der Mutter der Barmherzigen, Synagoge und es gibt noch einen sehr schönen Stadtpark.

Wer Lust hat kann durch die Weinberge auf den Pyramidenberg wandern, von dort hat man eine tolle Aussicht. Oder ihr lasst euch an der Drau oder in der Stadt in einem der vielen netten Lokale verwöhnen. Ihr solltet auf jeden Fall einen der vielen regionalen Weine probieren.

Tag 4:

Von Maribor aus machten wir einen Ausflug ins Pohorje-Gebirge und dort eine kleine Wanderung ins Moor zum See Crono Jezero.

Nach dem Naturerlebnis im Pohorje-Gebirge fuhren wir nach Ptuj, die älteste Stadt Sloweniens. Ein Spaziergang durch die Altstadt von Ptuj ist wie eine Reise in die Vergangenheit. Die gut erhaltenen Gebäude, charmanten Plätze und kleinen Cafés laden zum Verweilen ein. Besonders beeindruckend fand ich die Stadtturm-Uhr und das Rathaus, die beide architektonische Meisterwerke sind.Der Aufstieg zur Burg war zwar etwas anstrengend, aber die Mühe lohnte sich. Von oben hat man einen atemberaubenden Blick über die Stadt und die umliegende Landschaft.

Tag 5:

An diesem Tag ging es weiter nach Ljubljana, was für eine tolle Stadt!!!! Um uns erstmal einen Überblick zu verschaffen ging es mit dem elektrischen Zug durch die Stadt, zur Burg bis zum Park Spica. Unterwegst hielt der Zug immer kurz an für einen Fotostopp.

Die vielen Brücken in der Stadt erinnern ein bißchen an Venedig oder Niederlande. Die Fleischerbrücke wurde 2010 eröffnet, sie ist auch für ihre ungewöhnlichen und provokanten Skulpturen bekannt. und zeigen unter anderem groteske menschliche Figuren und mythologische Wesen. Die Skulpturen sollen Themen wie Leben, Tod und Leidenschaft darstellen. Die Drachenbrücke ist mit vier beeindruckenden Drachenstatuen verziert, die der Legende nach die Stadt beschützen. Überhaupt findet ihr überall in der Stadt Drachen, wenn ihr die Augen aufhaltet.

Tromostovje (Drei Brücken)

Diese einzigartige Brückenkonstruktion, entworfen von dem berühmten Architekten Jože Plečnik, ist eines der bekanntesten Wahrzeichen Ljubljanas. Sie besteht aus drei nebeneinander liegenden Brücken, die den Fluss Ljubljanica im Zentrum der Stadt überqueren und eine harmonische Verbindung zwischen der Altstadt und dem modernen Teil der Stadt schaffen.

Der Markt besteht aus einem Außenbereich und einer Markthalle und ist ein großartiger Ort, um die lokale Kultur und Gastronomie kennenzulernen. Unter den Arkaden gibt es einen Fischmarkt.

St. Nikolaus-Kathedrale (Ljubljanaer Dom)

Diese prächtige barocke Kathedrale ist dem heiligen Nikolaus gewidmet. Sie beeindruckt mit ihrer reich verzierten Innenausstattung, Fresken und kunstvollen Schnitzereien. An den außen Türen sieht man die Geschichte der Slowenen.

Nun wurde es Zeit mal in unserer Unterkunft zu fahren. Wir hatten ein Appartment in einer alten Tabakfabrik gebucht. Auch diese Unterkunft war wieder grandios, ein riesiges Appartment auch wieder mit einer Galerie, Parkplatz vor der Tür und alles zu Fuß erreichbar.

Danach haben wir uns einfach ein bißchen treiben lassen durch die Stadt, es gibt so viel zu entdecken. Viele kleine Gassen, mit netten Geschäften, viele Skulpturen usw.

 

 

 

 

Wie wir im Laufe unserer Reise gelernt haben, hat wohl jeder Region in Slowenien, seine eigenen Kuchenspezialitäten. In Ljubljana solltet ihr auf jeden Fall Gibanica, ein Schnittkuchen mit Mohn, Apfel, Sahne und Walnüssen, probieren.

Zum Abendessen habt ihr hier die Qual der Wahl, soviele Restauranst entlang des Flusses oder in den kleinen Gassen.

Tag 6:

Da es den ganzen Vormittag regnete, haben wir beschlossen in die Burg zu gehen. Hoch sind wir zu Fuß gegangen und runter mit der Standseilbahn gefahren. In der Burg gibt es ein kleines Marionetten Museum. Man bekommt einen Audio Guide und kann nach seinem eigenen Tempo durch die Burg gehen.

Danach haben wir uns einfach noch ein bißchen durch die Stadt treiben lassen. Das Rathaus mit dem schönen Innenhof, die vielen kleinen Gassen, Nationalgalerie und die Oper. Das ist nur ein kleiner Eindruck von den vielen schönen Dingen die man hier entdecken kann.

An diesem Abend haben wir uns für das Restaurant Sokol entschieden. Das Restaurant Sokol in Ljubljana ist ein bekanntes und beliebtes Lokal, das für seine traditionelle slowenische Küche und seine gemütliche, rustikale Atmosphäre geschätzt wird. Wir haben die Krainer Wurst probiert und zum Nachtisch gab es Plataschinken, soooo lecker!!

Tag 7:

Für uns ging es heute weiter ans Meer nach Strunjan, mit einem Abstecher zur Postojna-Höhle. Hier war ich als Kind schon einige Male und wollte da unbedingt nochmal rein, auch wenn alles sehr touristisch und teuer ist. Es ist dennoch ein einmaliges Erlebnis.

Ein Besuch der Postojna-Höhlen dauert in der Regel etwa 1,5 Stunden. Ein Teil der Tour erfolgt mit einem elektrischen Zug, der die Besucher durch einen Abschnitt der Höhle fährt. Dies ist eine einzigartige und aufregende Art, die unterirdische Welt zu erleben.

Nach der Zugfahrt führt ein ausgebildeter Führer die Gruppe durch verschiedene Kammern und Galerien der Höhle. Die Führungen sind in mehreren Sprachen verfügbar.

In den Höhlen lebt der Grottenolm (Proteus anguinus), ein einzigartiges, blasses Amphibium, das als "menschlicher Fisch" bekannt ist. Er kann in einem speziellen Becken besichtigt werden.

Man kann den  Besuch der Postojna-Höhlen mit einem Abstecher zur nahegelegenen Burg Predjama, gut kombinieren.  Es gibt dafür schon bei der Höhle Komibtickets zu kaufen. Eine beeindruckenden Burg, die in eine Felswand gebaut ist und ebenfalls besichtigt werden kann. Bei der Burg ist lange nicht mehr so viel los wie bei der Höhle, man bekommt einen Audioguide um die Burg auf eigene Faust zu erkunden. Mir hat die Burg sehr gut gefallen und im Anschluß hatten wir dort einen der besten Palatschinken im Urlaub.

Wir haben im Bioenergy Resort Strunjan gewohnt, das Zimmer war schön groß, ein toller Blick in den Park, es gab Sport und Wellness Angebote, alles sehr sauber. Trotz allem sind diese Hotelanlagen nicht so unser Ding, aber für die paar Tage war das schon okay. Abends konnte man immer noch einen kleinen Spaziergang zu den Salzfeldern machen, in der Nähe war auch eine Bude wo man wunderbar am Meer noch eine Kleinigkeit trinken konnte.

Tag 8:

Es gibt mehrere Wanderwege entlang der Küste, die wunderschöne Aussichten bieten. Diese Wanderung könnte je nach Tempo in ein paar Stunden abgeschlossen werden. Wir haben uns für die Orange Route entschieden, allerdings schon von Strunjan aus. Zuerst ging es über einen Hügel nach Fiesa, von dort geht man direkt am Meer entlang bis nach Piran.

Piran ist eine wunderbare Stadt zum Erkunden, und ihre Sehenswürdigkeiten spiegeln die reiche Geschichte und kulturelle Vielfalt der Region wider. Hier streift am Besten durch die vielen kleinen Gassen, zum Tartiniplatz. Der Platz ist von beeindruckenden Gebäuden im venezianischen Stil umgeben, darunter das Tartini-Haus und das Rathaus.

Die St.-Georgs-Kirche liegt auf einem Hügel und bietet einen fantastischen Blick über die Stadt und die Adria. Der Glockenturm, der der berühmten Campanile von Venedig nachempfunden ist, kann bestiegen werden.

Weiter geht es dann entlang der Küste nach Portoroz, es ist ganz anders als Piran, aber hat mir auch gut gefallen.

Von Portoroz geht der Weg dann wieder über einen Hügel und man landet wieder in Fiesa, dann hat man nochmal den Hügel um nach Strunja zu kommen, vor sich. Doch die vielen tollen Ausblicke lassen einen den Weg locker schaffen, es waren dann gut 16 km, der Weg war sehr gut ausgeschildert.

Am Abend haben wir uns dann nochmal zum Restaurant Pinija aufgemacht, da sitzt man super schön am Meer und die Pizza war auch sehr gut. Und den Absacker gab es wieder beim Kiosk Mandracek.

Tag 9:

Da wir gestern so viel gelaufen sind, war heute Autotag, zuerst ging es zum Salinenpark bei Portoroz. Der Park erstreckt sich entlang der Adriaküste und umfasst die Sečovlje Salinen, die eine der ältesten noch betriebenen Salinenanlagen im Mittelmeerraum sind. Hier wird seit über 700 Jahren Salz nach traditionellen Methoden gewonnen. Das Besucherzentrum im Park bietet umfassende Informationen über die Geschichte und die Ökologie der Salinen. Es gibt geführte Touren, bei denen Besucher mehr über die traditionelle Salzproduktion und die Bedeutung des Salzes in der Region erfahren können. Zudem gibt es thematische Wanderwege und Radwege, die durch das Gebiet führen und die einzigartige Landschaft erlebbar machen.

Dann ging es nach Koper, der ältesten Stadt von Slowenien.  Auch hier gibt es wieder einen zentralen Platz, die Kathedrale, ein altes Stadttor und viele schöne kleine Gässchen, aber auch einen Hafen.

Weiter ging es nach Lipica. Lipica, eine kleine Ortschaft in der Nähe der slowenischen Stadt Sežana, ist weltberühmt als Heimat der Lipizzaner-Pferde. Hier befindet sich das Lipica Gestüt, eines der ältesten Gestüte Europas und die Wiege dieser edlen Pferderasse.
Wir hatten Glück und konnten noch so gerade die letzte Führung mitmachen, die Reitvorführung haben wir leider verpasst. Man kann die Tiere auf den Weiden und in den Ställen beobachten, gerade war Fohlenzeit, das ist natürlich besonders schön.

Zum Abendessen sind wir dann noch nach Izola gefahren, auch hier wieder die typischen engen Gassen. Am Hafen haben wir super leckere Cevapcici gegessen.

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© Heike Boden