Heike`s Stempel und Bastelstube.....Reisen und das Leben genießen
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Die HP gibt es nun seit 2000, die Kinder sind Erwachsen und es gibt neue Interessante Dinge zu entdecken.

September

So langsam wird es Herbst … ??

So langsam wird es draußen herbstlich, und da hatte ich mal wieder Lust, etwas Kleines zu basteln. Herausgekommen ist eine kleine Gespenster-Lichterkette – und ich finde die Gespenster einfach total knuffig! 

Das Ganze ist übrigens gar nicht kompliziert und ihr braucht nur ein paar einfache Dinge. Für die Form habe ich einen Tischtennisball und einen kleinen Pappbecher verwendet. Mit einem Teller könnt ihr euch außerdem ganz einfach Kreise aus Butterbrotpapier ausschneiden.

Für jeden Geist habe ich vier Kreise genommen. Die Kreise zuerst zusammenknüllen und anschließend kurz ins Wasser legen. Danach gut ausdrücken, vorsichtig wieder auseinanderfalten und über die vorbereitete Form legen. Die vier Lagen kommen dabei übereinander.

Das Ganze nun für ein paar Stunden gut trocknen lassen. Wenn alles schön trocken ist, könnt ihr die Form vorsichtig unten herausziehen.

Jetzt fehlen nur noch die Gesichter: ein paar Augen und ein kleiner Mund – schon sehen die kleinen Geister richtig süß aus. 

Zum Schluss noch ein kleines Loch oben in jeden Geist machen und die Lichterkette hindurchziehen.

Und fertig ist die kleine Gespenster-Lichterkette! 

Ich finde, sie passt perfekt zu den ersten gemütlichen Herbstabenden und sorgt gleich für ein bisschen schaurig-schöne Stimmung. 

August

So langsam wird es herbstlich, und ich habe schon mal angefangen, neue Herbstdeko für den Garten zu basteln. 

Aus ganz einfachen Rasenkantensteinen sind diese lustigen kleinen Geister entstanden. Ich finde, sie sehen richtig gut aus und sind eine schöne, einfache Idee für die Herbstzeit.

Ich glaube, ich werde auf jeden Fall noch ein paar weitere machen. Dann wirken die kleinen Geister bestimmt noch besser, wenn gleich eine ganze Gruppe im Garten steht. 

 

 

 

 

 

 

 

 

So sieht meine Bullet-Journal-Seite für den August aus. 

Mit dem Zug nach Disentis

Am nächsten Tag ging es für uns zuerst mit dem Zug nach Disentis. Schon die Anreise war wieder ein kleines Highlight, denn die Strecke führt durch die Rheinschlucht. Egal, wie oft man dort schon unterwegs war, die Landschaft ist einfach jedes Mal wieder mega schön. Steile Felswände, der Rhein und immer wieder tolle Ausblicke – da lohnt es sich auf jeden Fall, aus dem Fenster zu schauen.

 

In Disentis angekommen, machten wir uns zu Fuß auf den Weg zur Hängebrücke La Pendenta. Vom Bahnhof aus sind es ungefähr 20 Minuten zu Fuß. Die Brücke ist 270 Meter lang und hängt rund 100 Meter über dem Vorderrhein. Schon beim Hinübergehen merkt man, dass es hier ganz schön tief runtergeht. Dafür hat man eine richtig schöne Aussicht auf die umliegende Landschaft und die Schlucht.

Die Hängebrücke wurde erst 2024 eröffnet und verbindet Disentis mit Mumpé Medel. Für uns war sie auf jeden Fall ein schöner erster Stopp und ein kleines Highlight gleich zu Beginn unseres Tages.

 

Von der Hängebrücke ging es anschließend weiter zum Kloster Disentis. Das Kloster blickt auf eine über 1.400-jährige Geschichte zurück und gehört zu den ältesten Klöstern der Schweiz. Die Klosteranlage und die barocke Kirche kann man sich in Ruhe anschauen.

Besonders gut gefallen hat uns aber der Klostergarten. Dort kann man richtig schön draußen sitzen und sich mit kleinen Leckereien und Getränken stärken. Nach dem Spaziergang und der Hängebrücke war das genau das Richtige für uns. Also erstmal hinsetzen, etwas essen und eine kleine Pause machen.

Danach hatten wir eigentlich jede Menge Möglichkeiten, was wir noch hätten machen können. Wir wollten natürlich noch möglichst viel von der Gegend sehen – und haben uns im Nachhinein wahrscheinlich für die blödeste Variante entschieden. 

 

Unser Graubünden Pass galt noch bis zum Oberalppass und ich wollte meiner Schwester unbedingt noch den See und den Leuchtturm zeigen. Also sind wir einfach mit dem Zug weitergefahren.

Am Oberalppass angekommen, hatten wir allerdings nur 7 Minuten, bis unser Zug wieder zurückfuhr. Und natürlich stand genau in dem Moment der Zug so, dass er uns die Sicht auf den See versperrte. Wir hätten gerne noch schnell rübergeschaut, aber über die Gleise durften wir natürlich nicht – schließlich war der Zug aus der Gegenrichtung schon fast da.

Also blieb uns nichts anderes übrig, als wieder in unseren Zug einzusteigen. Der nächste Zug wäre erst eine Stunde später gefahren und wir hatten zu diesem Zeitpunkt noch ungefähr 3 Stunden Fahrt vor uns. So lange wollten wir dann doch nicht warten.

Tja, manchmal läuft es eben nicht ganz nach Plan.  Den See und den Leuchtturm müssen wir uns wohl für den nächsten Besuch aufheben.

 

Man vergisst bei so einer Reise auch immer ein bisschen, wie lange man in den Bergen tatsächlich unterwegs ist. Die Landschaft ist so schön, dass man ständig denkt: „Ach, da fahren wir noch schnell hin.“ Und plötzlich ist wieder eine Stunde rum.

 

Zum Abschluss gab es dann in Davos noch einmal eine richtig gute Rösti – und damit waren unsere paar Tage in Graubünden auch schon wieder vorbei. Viel gesehen, viel erlebt und natürlich viel zu schnell vorbei!

Am zweiten Tag haben wir uns erst einmal den Graubündenpass Nord für zwei Tage geholt. Den Pass gibt es entweder für zwei oder fünf aufeinanderfolgende Tage. Außerdem könnt ihr zwischen der Nord-, Süd- oder der Gesamtvariante wählen.

 

Eigentlich wollten wir auch noch nach St. Moritz fahren, haben uns dann aber dagegen entschieden. Deshalb hat der Nordpass für uns völlig ausgereicht. Mit dem Pass könnt ihr alle Züge und viele Postbusse in diesem Gebiet nutzen – richtig praktisch, vor allem wenn ihr mehrere Ausflüge plant.

 

Für uns ging es deshalb schon früh am Morgen mit dem Panoramawagen Richtung Filisur. Ich bin die Strecke inzwischen wirklich schon oft gefahren, aber sie begeistert mich jedes Mal aufs Neue. Die Fahrt über das Wiesner Viadukt, durch die zahlreichen Tunnel, der Wasserfall zwischen zwei Tunneln und natürlich das beeindruckende Landwasserviadukt – einfach herrlich! Auf dieser Strecke gibt es jedes Mal wieder etwas zu entdecken.

Vom Bahnhof Filisur ging es dann mit dem Landwasser-Express direkt hinunter unter das berühmte Landwasserviadukt. Während der Fahrt bekommt ihr einige interessante Infos zur Strecke und zum Viadukt. Die Tickets könnt ihr ganz unkompliziert direkt beim Fahrer kaufen.

 

Das Landwasserviadukt ist das Wahrzeichen der Rhätischen Bahn und gehört gemeinsam mit der Albulabahn zum UNESCO-Welterbe. Das 65 Meter hohe Viadukt mit seinen sechs Bögen führt direkt in einen Tunnel – ein Anblick, der einfach beeindruckend ist und zu den bekanntesten Fotomotiven der Schweiz zählt.

 

Unten angekommen, hat man ausreichend Zeit, um das Viadukt in Ruhe zu bestaunen und Fotos zu machen. Außerdem gibt es einen kleinen Kiosk, an dem ihr euch mit Getränken oder einem Snack versorgen könnt. Wer möchte, kann von dort auch zu Fuß wieder hinauf nach Filisur laufen. Das haben wir bei unserem letzten Besuch gemacht. Dieses Mal war es allerdings ziemlich heiß, sodass wir lieber wieder mit dem Landwasser-Express zurückgefahren sind.

 

Ganz neu in diesem Jahr ist der Shuttle-Express, der direkt über das Landwasserviadukt fährt. Eigentlich wollten wir damit auch noch eine Runde drehen. Als wir wieder oben ankamen, war allerdings gerade Mittagszeit und die Wartezeit war uns einfach zu lang. Zwar gibt es am Bahnhof Filisur einen richtig schönen kleinen Bahnhofskiosk, in dem man sich die Zeit gut vertreiben kann, trotzdem haben wir uns schließlich entschieden, stattdessen noch weiter nach Chur zu fahren.

Auch in diesem Jahr haben wir unseren Bummel durch Chur wieder im Café Maron begonnen – natürlich mit einem Stück leckerer Torte. Gestärkt ging es anschließend weiter durch die wunderschöne Altstadt mit ihren verwinkelten Gassen und den historischen Häusern.

Besonders beeindruckt hat uns die Martinskirche mit ihren farbenprächtigen Fenstern. 

Danach ging es noch ein Stück bergauf zur Kathedrale St. Maria Himmelfahrt, die uns ebenfalls richtig gut gefallen hat. Allein der Weg dorthin durch die ruhigen Gassen lohnt sich schon.

Was ich an Chur besonders mag, ist die Kulisse: Die Stadt ist rundherum von Bergen umgeben, was ihr einen ganz besonderen und unglaublich gemütlichen Charme verleiht. Hier kann man wunderbar durch die Altstadt schlendern und einfach die Atmosphäre genießen.

Weiter ging es durch die charmanten Gassen, vorbei an kleinen Läden, alten Häusern und dem ein oder anderen versteckten Innenhof – Chur hat uns auch dieses Mal wieder begeistert. Diesmal haben wir sogar noch ein schönes Mural entdeckt und die Bahn gesehen, die von Chur hinauf nach Arosa fährt. Diese Strecke steht schon länger auf meiner Wunschliste. Leider hat die Zeit dieses Mal nicht mehr gereicht, aber ich bin mir sicher, dass wir sie irgendwann noch nachholen werden.

 

Ein echtes Churer Original sind die Bündner Pfirsichsteine. Dabei handelt es sich um eine besondere Edelmarzipan-Spezialität, die ihren Namen durch ihre Form und Optik erhalten hat. Das Rezept ist seit Jahrzehnten unverändert und die Pfirsichsteine werden bis heute in liebevoller Handarbeit hergestellt.

Bei unserem letzten Besuch hatten wir leider Pech, denn der Laden war geschlossen und wir konnten die Pfirsichsteine nicht probieren. Dieses Mal hatten wir mehr Glück: Endlich konnten wir sie kaufen, natürlich zum Probieren, aber auch als kleines Mitbringsel für zu Hause.

Auch in diesem Jahr standen in der Innenstadt wieder die lustigen Berieselungsanlagen mit ihren witzigen Sprüchen. An dem einen oder anderen mussten wir wirklich schmunzeln – eine richtig schöne Idee, die an heißen Tagen für eine willkommene Abkühlung sorgt.

Bevor es schließlich wieder nach Hause ging, hatten wir noch etwas Zeit, um im Fontana Park eine kleine Pause einzulegen und die Eindrücke des Tages auf uns wirken zu lassen. Auf dem Weg dorthin kamen wir außerdem noch am wunderschönen Gebäude der Post und der Bibliothek vorbei, die mit ihrer beeindruckenden Architektur ebenfalls einen Blick wert sind.

 

 

Zum Abschluss des Tages ging es zurück nach Davos ins Restaurant Stau. Dort waren wir bereits im letzten Jahr und hatten damals eine richtig leckere Rösti gegessen. Deshalb stand für uns schnell fest, dass wir auch dieses Mal wieder dort einkehren.

Natürlich fiel unsere Wahl erneut auf eine superleckere Rösti mit Bündner Fleisch – und wir wurden nicht enttäuscht. Dazu gab es ein Bier aus einer der höchstgelegenen Brauereien Europas. Der perfekte Abschluss für einen rundum gelungenen Tag.

Bevor es mit dem Bericht aus Davos weitergeht, möchte ich euch noch schnell eine Karte zeigen, die zwischendurch entstanden ist. 

Mein Mann brauchte eine Abschiedskarte für einen Kollegen – und natürlich habe ich sie gerne für ihn gestaltet.

Juli

Puh… es ist einfach viel zu heiß, um freiwillig am PC zu sitzen. Dabei hätte ich euch schon längst die nächsten Bilder von unserem Kurztrip nach Davos zeigen können.

 

Von Karlsruhe aus kommt man übrigens überraschend entspannt mit dem Zug nach Davos. Die Fahrt dauert rund fünf Stunden und man muss nur einmal in Landquart umsteigen. Mein kleiner Tipp: Sucht euch unbedingt einen Platz auf der richtigen Seite des Zuges! Dann könnt ihr lange den wunderschönen Zürichsee bewundern. Kurz danach geht es am Walensee entlang und spätestens dort beginnt das große Landschaftskino. Berge, saftige Wiesen, glasklares Wasser – da macht selbst eine längere Zugfahrt richtig Spaß.

 

Dieses Mal haben wir im Hotel Ochsen 2 in Davos Platz übernachtet. Beim letzten Besuch waren wir noch in Davos Dorf, deshalb wollten wir diesmal eine andere Ecke kennenlernen. Das Hotel liegt keine fünf Minuten vom Bahnhof entfernt – perfekt, wenn man mit Koffer anreist und keine Lust auf einen langen Fußmarsch hat. Ja, die Züge hört man ab und zu, schließlich ist der Bahnhof direkt um die Ecke. Aber ganz ehrlich: Nach einem Tag in den Bergen hat uns das nachts überhaupt nicht mehr interessiert. Wir haben dort gut geschlafen und würden das Hotel für einen unkomplizierten Kurztrip auf jeden Fall wieder buchen.

Nachdem die Koffer geparkt waren und wir uns eine kurze Verschnaufpause gegönnt hatten, ging es auch schon los, Davos zu erkunden. Für meine Schwester war es der erste Besuch, während ich schon einmal hier gewesen bin. Also war schnell klar: Unser erstes Ziel sollte der Davoser See sein.

 

Ich sage euch aber gleich: Der Weg dorthin zieht sich ganz schön. Zu Fuß läuft man gut eine Stunde. Langweilig wird es unterwegs aber überhaupt nicht, denn es gibt immer wieder schöne Ausblicke und kleine Ecken zu entdecken. Außerdem rücken die Berge mit jedem Schritt ein Stück näher – allein dafür lohnt sich der Spaziergang.

 

Am Davoser See angekommen, waren wir sofort begeistert. Ich finde, der See mit seinem beeindruckenden Bergpanorama ist einfach unglaublich schön. Und das Beste: Während bei uns zu Hause die Hitze kaum auszuhalten war, wehte hier eine angenehm frische Brise. Genau so hatten wir uns das erhofft.

 

Eine kleine Stärkung durfte natürlich auch nicht fehlen. Im Restaurant am Strandbad haben wir uns eine Früchtwähe gegönnt – und die war richtig lecker! So eine gute Früchtwähe hatte ich in der Schweiz tatsächlich bisher noch nirgends entdeckt.

 

Gut gestärkt machten wir uns anschließend auf den Rückweg Richtung Davos Dorf. Wer möchte, kann den Davoser See übrigens auch komplett umrunden – dafür sollte man allerdings etwas mehr Zeit einplanen. Wir haben stattdessen den direkten Weg gewählt und unterwegs noch einmal die herrliche Aussicht auf den See und die Berge genossen. Unterwegst fällt einem dann unweigerlich das goldene AlpenGold Hotel ins Auge. Mit seiner außergewöhnlichen Architektur und der goldenen Fassade ist es wirklich ein echter Hingucker.

 

Von Davos Dorf ging es schließlich ganz entspannt mit dem Bus zurück nach Davos Platz. Als Hotelgast bekommt man nämlich eine Gästekarte, mit der man die Ortsbusse kostenlos nutzen kann. Das fanden wir richtig praktisch – nach dem langen Spaziergang waren wir über die entspannte Rückfahrt jedenfalls sehr froh.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Reisebericht aus Irland hat sich ein bisschen gezogen. Nun zeige ich euch das Monatsbild aus meinem Bullet Journal für den Juli.

Seiten die ich gerne besuche:

 

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© Heike Boden