Heike`s Stempel und Bastelstube.....Reisen und das Leben genießen
Heike`s Stempel und Bastelstube.....Reisen und das Leben genießen

Die HP gibt es nun seit 2000, die Kinder sind Erwachsen und es gibt neue Interessante Dinge zu entdecken.

Oft enthalten meine Beiträge Werbung dafür bekomme ich kein Geld. Ich empfehle nur was wir selbst gemacht, ausprobiert haben und für gut befunden haben, bezahlt haben wir das auch immer  selber!

Dezember

 

 

 

 

 

 

Ich wünsche euch allen eine schöne, gemütliche Adventszeit.

November

Am letzten Tag waren wir viel früher als erwartet in Miltenberg. Leider sind wir bei dieser Tour sehr viel nachts gefahren, da hat man dann natürlich mehr Zeit in den Orten. Aber ich finde es so wunderschön wenn das Schiff auf dem Fluß gleitet, der Nebel, die bunten Bäume!

In Miltenberg sind wir dann auf eigene Faust los, es war richtig kalt und fing dann tatsächlich auch noch an zu schneien. Mit den Fachwerkhäusern wie in einem Wintermärchen.
Man kommt am Gasthaus Riese vorbei, es soll eines der ältesten Gasthäuser Deutschlands sein. Mein Highlight war die alte Apotheke in der nun ein Apotheken Museum ist, es ist nicht groß, aber sehr liebevoll eingerichtet. Der Besitzer hat uns ganz viel zu der Geschichte und zur Herstellung von Medizin erzählt es war mega interessant!

Hier seht ihr noch das Denkmal für Joseph Martin Kraus, ein Komponist der in Miltenberg geboren wurde. Später kommt man automatisch ins Schwarzvietel, der älteste Stadtteil von Miltenberg, hier ist auch die Faust Brauerei. Mit mehr Zeit könnt ihr hier auch eine Führung buchen, die sollen sehr gut sein.

Bevor es zum Mittagessen und Aufwärmen aufs Schiff ging kamen wir noch am Staffelbrunserbrunnen vorbei, man sieht 3 unterschiedliche Männer, den Kleinen, den Großen und den Angeber.

Nach dem hervorragenden Mittagessen war dringend nochmal Bewegung angesagt und da es erst um 19 Uhr weiter ging hatten wir ja Zeit genug.
Zuerst ging es zum Zwillingstor auf der Mainbrücke, das Vatter-do Schild weißt den Weg zur öffentlichen Toilette, hatte ich so auch noch nie gesehen.

Auch in Miltenberg gibt es einen DenkOrt mit einem Koffer, direkt bei der Touristinformation. Ein Blick in die Johanniskirche, vorbei am Rathaus zum Marktplatz mit Schnatterloch. Natürlich haben wir auch noch einen Blick in die Kirche St. Jakobus geworfen, die haben eine wunderschöne Orgel.

Wir hatten gelesen das es in Miltenberg noch eine Mikwe gibt, die muß in diesem Haus sein, aber leider konnte man sie nicht besuchen.
Am Markt führen dann die Treppenstufen hoch zur Burg von der man einen wunderschönen Blick auf die Stadt hat. Oberhalb kann man ein Stück an der Stadtmauer entlang spazieren und kommt dann am jüdischen Friedhof raus.

Zum Galadinner wurden wir nochmal mit einem wunderbaren Essen verwöhnt!

Den dritten Tag haben wir in Würzburg verbracht, da wir da schon mal ein ganzes Wochenende vor ein paar Jahren waren, haben wir uns auf eigene Faust treiben lassen.

Zurerst ging es über die alte Mainbrücke, mit den vielen hl. Figuren hoch zur Festung Marienberg. Ganz zufällig, weil wir uns verlaufen hatten, schäm, sind wir auf den Burkarder See gestoßen, eine kleine versteckte Oase unterhalb der Festung. Anscheinend kann mir hier auch Fledermäuse beobachten. Dann ging es aber durch die Weinberge hoch zur Festung. Zurück sind wir die Treppen runterglaufen, dann kommt man kurz vor der Mainbrüke wieder raus und vorher gibt es noch einen schönen Aussichtspunkt auf die Stadt.

Von der Mainbrücke hat man einen tollen Blick in die Stadt auf dem Dom. Direkt hinter der Brücke findet ihr einen schönen Englischen Shop, dann kommt das Rathaus und der Brunnen am Sternplatz. Der Dom und das Neumünster sind auf jeden Fall einen Besuch wert überhaupt gibt es sehr viele Kirchen in Würzburg. Für uns ging es dann erstmal zum Mittag essen zurück aufs Schiff.

Nach der Mittagspause ging es dann zur Residenz, in der Residenz und dem tollen Garten waren wir bei unserem letzten Besuch, aber in die Hofkapelle wollten wir unbedingt auch dieses Mal noch rein.

Am Glockenspiel im Giebel des Bürgerspitals, Ecke Semmelstraße/Theaterstraße, wären wir vorbeigelaufen ohne es zu sehen, wenn es nicht gerade gespielt hätte. Sollte ihr mal um 11-13-15 oder 17 Uhr hier sein, sollte ihr euch das auf jeden Fall ansehen und hören.

Von hier ging es für uns Richtung Bahnhof Denkmal "DenkOrt", es erinnert an den abtransport vieler Juden aus dieser Region.

Unser nächstes Ziel war das Juliusspital in Würzburg, auch da haben wir 2018 schon eine tolle Weinbesichtigung gemacht. Von hier ging es dann noch zum Marktplatz mit dem Falkenhaus und der Marienkapelle. Noch vor dem Abendessen haben wir dann abgelegt und sind durch die Stadtschleuse und am beleuchteten Würzburg wieder zurück gefahren.

Auch an diesem Abend wurden wir vom Koch und seinem Team wieder sehr verwöhnt und auch der ein oder andere Coktail ist noch in der Bar geflossen.

Am zweiten Tag haben wir schon früh in Werthheim angelegt. An diesem Tag haben wir den Ausflug mitgemacht der vom Schiff angeboten wurde. Er hat uns auch sehr gut gefallen.

So haben wir den Spitzen Turm gesehen, den schönen Marktplatz und die Häuser in den angrenzenden Gassen. Dort stehen die Häuser alle ein bißchen versetzt damit jeder ein Fenster auf den Marktplatz hat und wer keins hat, hat eins von diesem kleinen Fenstern um zu sehen was dort vor sich geht.

Den Engelsbrunnen haben wir noch gesehen, viel über das Hochwasser in der Stadt erfahren. Um zur Burg zu gehen war es leider viel zu schlechtes Wetter, aber ins Glasmuseum durften wir noch einen Blick werfen.

Nach einem fantastischen Mittagessen und einer kurzen Pause haben wir uns nochmal alleine auf den Weg gemacht. Das Schiff fuhr erst um 16 Uhr weiter und so haben wir noch das blaue Haus (ein blaues Fachwerkhaus ist wohl relativ selten), das Haus der Vier Gekrönten angesehen, das Maintor und in der Stiftskirchen waren wir noch. Die blaue Figur vor dem blauen Haus ist der Wertheimer Optimist und steht in klein auch in vielen Geschäften.

Noch ein kurzer Spaziergang an die Tauber und an die Spitze wo die Tauber in den Main fließt und dann war es auch schon wieder Zeit um aufs Schiff zu gehen.

Mit einem leckeren Abendessen und ein paar Cocktails war dann auch dieser Tag schon wieder vorbei.

Bevor jetzt die Adventszeit anfängt möchte ich euch noch mit auf unsere mini Flußkreuzfahrt nehmen. Dieses Mal sind wir mit der Viva Tiara, 4 Tage auf dem Main gefahren. Es ging von Frankfurt, nach Wertheim, Würzburg, Miltenberg und wieder Frankfurt. Ich kann gleich vorweg sagen es war wieder eine wunderschöne Tour, es hat alles gestimmt, alles gepasst, schönes Zimmer, mega Service, nette Gespräche!

Einziger Punkt der einen vielleicht ein bißchen stören könnte war, dass das Sonnendeck die ganze Tour über gesperrt war, da auf dieser Strecke viele niedrige Brücken sind und es einfach viel zu gefährlich ist. Jetzt um die Jahreszeit ja auch gar nicht schlimm, aber im Sommer könnte ich mir vorstellen das es nicht so toll ist.

Gegen 16 Uhr fuhr das Schiff lost, es war noch so gerade hell um die Skyline zu sehen. Viel mehr lag an diesem Tag dann auch nicht mehr an, außer sich im Restaurant und in der Bar verwöhnen zu lassen. Ich hatte zar gelesen das es auf dieser Strecke viele Schleusen gibt, aber das es 18 Stück sind von Frankfurt nach Würzburg war mir gar nicht klar.

Ich möchte euch noch die Bullet Journal Seiten von Oktober und November zeigen.

Dieses Jahr habe ich tatsächlich nochmal einen Adventskalender gebastelt. Anleitungen findet man ja im Netz viele, aber es sollte auch einer sein, wo die Kästchen eine gescheite Größe haben. Es war alles ein bißchen Gefriemele bis ich die perfekte Größe hatte, aber ich glaube das Ergebniss kann sich sehen lassen.

Ich habe auch mal wieder was gebastelt, ich brauchte einen Gutschein für eine Schweizreise. Dafür finde ich dieses Kartenformat immer ganz toll!

Am Sonntag ging es dann richtig los mit der Seightseen Tour, am Samstag war Markt und es war überall so voll. Wobei der Markt auch ein tolles Erlebnis ist, überall Wein Stände und der Mainzer isst sein Wein, Weck, Worscht.  Am Sonntag sieht man einfach viel besser die Häuser, angefangen haben wir an der Heunensäule, das Zentrum vom Zentrum. Ein kleiner Tipp noch die App "Lauschtour" gibt es zu verschiedenen Städten unter anderem auch für Mainz und die war richtig gut gemacht.
Hier auf dem Markt gibt es viele schöne Häuser und natürlich der alles überragende Dom. Nachteil vom Sonntag sind dann natürlich oft das Gottesdienste in den Kirchen sind und man nicht zur Besichtigung reinkann, also haben wir den Dom auf später verschoben.

Vor dem Dom steht die Nagelsäule, hier durfte im ersten Weltkrieg, jeder Spender einen Nagel einschlagen.

Weiter geht es vorbei am Staatstheater, davor findet man den 50. nordlichen Breitengrad, immer wieder gibt es die beliebten Mainzelmännchen Ampeln, bevor man zum Schillerplatz kommt auf dem der Fastnachtsbrunnen steht. An dem Brunnen gibt es soviele Kleinigkeiten zu entdecken.

Vom Schillerplatz geht es weiter zum Romano-Guardini-Platz auf dem ihr den Walk of Fame des Kabaretts findet, z.b. Loriot, Dieter Hallervorden, Erich Kästner um nur einige zu nennen.

Von hier geht es in die Oberstadt auf den Kästrich, auf dem Weg dorthin kommt man noch an der Sektkellerei Kupferberg und der alten Aktien Bierbrauerei vorbei. Vom Kästrich hat man einen guten Blick auf die Stadt, hier oben hat man beim Bau der Wohnungen ein altes Römertor gefunden.

Auf dem Weg Richtung St. Stephan kommt man noch an dem alten Gebäude der Schöfferhofer Brauerei vorbei sowie an einem Kanalentlüftungsschonrstein.

Nun seit ihr auch schon fast bei St. Stephan und könnt hier die wunderschönen Chagall Fenster bewundern, die geben der Kirche ein besonderes Licht. Aber auch die Klais Orgel und der Kreuzgang sind auch sehr sehenswert.

Hier könnt ihr nun die Gaustraße runter gehen, diese Straße wird auch San Francisco von Mainz genannt. Sie ist sehr steil und wenn die Straßenbahn da runter kommt, hat es schon ein bißchen Ähnlichkeit. Auch findet ihr hier viele kleine Läden, Cafes und Restaurants.
Unser Weg ging aber weiter zur Zitadelle und dann durch den Park nach unten in die Altstadt. Besonders schön sind hier der Kirschgarten und die Augustiner Str. mit ihren vielen Fachwerkhäusern. Das Haus zum Aschaffenberg (Kirschgarten 28) ist das älteste Fachwerkhaus in Mainz. Ihr findet ihr soviele wunderschöne kleine Geschäfte, Cafes usw. In der Augustiner Str. ist dann auch noch die Augustinerkirche, eine wunderschöne Rokoko Kirche.
Die Straßenschilder können euch als kleine Richtungsweiser dienen, die blauen verlaufen parallel zum Rhein und die roten führen vom Rhein weg.

Weiter ging es Richtung Rhein, kurz an den Mainzer Kurfürstenzyklus und eine Blick aufs Schloss werfen. Bevor es auf dem Rückweg noch in die Karmeliterkirche geht. In ihr findet ihr ein Kirchenfenster auf dem ihr, bei genauem Hinsehen, zwei Mainzelmännchen entdecken könnt.

Nun war es aber auch endlich Zeit mal noch einen Blick in den Dom zu werfen. Die Größe ist ja schon sehr beeindruckend.

Die Christuskirche lag dann noch auf dem Weg (auf dem Pracht Boulevard), von außen sieht sie wunderschön aus und erinnert an die Kirchen in Rom. Innen war sie dann doch sehr einfach und ganz anders als erwartet.
Ein letzter Punkt war noch die Synagoge von außen anzuschauen, tolles Gebäude.

Mitlerweile streikten dann auch die Füße, auch wenn wir eigentlich noch die Grafittis am Brückenkopf anschauen wollten, aber das müssen wir dann ein anderes Mal machen, aber es war ein echt schönes Wochenende.

Vor ein paar Wochen haben wir ein spontanes Wochenende in Mainz verbracht, so eine schönen Stadt.

Wir waren letztes Jahr im November schon mal für ein paar Stunden da und auch mal zum Weihnachtsmarkt und haben uns immer wieder vorgenommen nochmal ein ganzes Wochenende hinzufahren, da es doch einiges zu entdecken gibt.

Dieses Mal haben wir dann im Gutenberg Museum angefangen, ein wirklich schön gemachtes Museum. Ihr solltet euch schon zwei bis drei Stunden Zeit nehmen. Da wird einem nochmal so bewußt wie kostbar Bücher früher waren und wie viel Arbeit da drin steckte.

Überall in der Stadt finde ihr natürlich Spuren von Gutenberg so zum Beispiel direkt beim Museum das Letterdenkmal und ein Stück weiter das Gutenbergdenkmal.

Abend gegessen haben wir, sehr lecker,  im Weinhaus Lösch und dort aber auch mal das Eulchen Bier probiert, das in Mainz gebraut wird.
Danach sind wir noch an den Rhein um von der Theodor-Heuss-Brücke eine Blick auf die beleuchtete Skyline von Mainz zu werfen.
Auf dem Rückweg sind wir dann noch an der St. Christoph Kirche vorbei gekommen, in der Ruine befindet sich eine Gedenkstätte.

Vor einiger Zeit durfte ich diese Explosionsbox fertigen, für eine Silberhochzeit mit dem Thema Oktoberfest.

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