Die HP gibt es nun seit 2000, die Kinder sind Erwachsen und es gibt neue Interessante Dinge zu entdecken.
Tag 3:
Heute hatten wir einiges vor. Zuerst wollten wir ins Spieluhrenmuseum, waren aber noch ein bisschen früh dran, sodass wir auf dem Hinweg noch ein paar andere Sachen entdeckt haben.
Es ging an der Gracht entlang, diesmal in Richtung Bahnhof.
Dabei kommt man an dem Gebäude mit dem „Ufo“ vorbei – dem De Inktpot im Moreelsepark. Das markante Gebäude ist der Hauptsitz von ProRail und gilt als das größte Backsteingebäude der Niederlande. Auf seinem Dach steht ein rund 12 Meter großes, UFO-ähnliches Kunstobjekt namens „Zover“, das im Jahr 2000 im Rahmen der Kunstmanifestation „Panorama 2000“ von dem Künstler Marc Ruygrok geschaffen wurde.
Ein Stück weiter kommt man an der Statue von Truus van Lier vorbei. Sie war eine junge Widerstandskämpferin im Zweiten Weltkrieg und wurde vor allem dafür bekannt, dass sie 1943 einen hochrangigen niederländischen Kollaborateur erschoss. Kurz darauf wurde sie von den Nationalsozialisten gefasst und mit nur 22 Jahren hingerichtet. Heute erinnert die Figur an ihren Mut und ihren Einsatz gegen die Besatzung.
Ganz in der Nähe haben wir uns natürlich auch noch die berühmte Nijntje Ampel angeschaut. Die kleinen Ampelmännchen zeigen hier nämlich die Figur „Miffy“ (auf Niederländisch „Nijntje“), die aus Utrecht stammt und von Dick Bruna erfunden wurde – eine echt süße und irgendwie typische Besonderheit der Stadt.
Unterwegs fallen einem immer wieder diese starken Kontraste auf: total moderne Gebäude direkt neben wunderschönen alten Häusern – genau das macht den besonderen Charme der Stadt aus.
Ein Stück weiter kamen wir noch am Winkel van Sinkel vorbei. Das Gebäude wurde bereits im 19. Jahrhundert eröffnet und war eines der ersten großen Kaufhäuser der Niederlande – damals etwas ganz Besonderes, weil man dort viele verschiedene Waren unter einem Dach bekommen konnte. Heute befindet sich darin ein Restaurant und eine Bar, aber der historische Charme des Gebäudes ist noch deutlich zu erkennen.
Direkt dort in der Gegend kann man auch Boote mieten und selbst über die Grachten fahren. Es gibt alles Mögliche – von kleinen Booten bis hin zu größeren, außerdem Stand-up-Paddles und Kanus. Für uns war es allerdings noch ein bisschen zu kalt dafür, aber im Sommer soll hier richtig viel los sein und die Kanäle sind dann voller Boote.
Ganz in der Nähe befindet sich auch das Rathaus Utrecht, das sich architektonisch ebenfalls spannend in das Stadtbild einfügt.
Dann ging es ins Museum Speelklok. Man kann dort ganz entspannt alleine durchlaufen, aber zu bestimmten Zeiten werden auch kostenlose Führungen angeboten. Dabei werden einige der Instrumente in Bewegung gesetzt – und vor allem kann man sie hören. Das ist auf jeden Fall zu empfehlen, da man sonst gar nicht in den Genuss des eigentlichen Klangs kommt.
Die Führung war auf Niederländisch und Englisch, aber trotzdem gut verständlich und nett gemacht. Besonders beeindruckend sind die großen Kirmesorgeln – die haben einen wirklich wahnsinnigen Klang und sind auch optisch total aufwendig gestaltet.
Das Museum ist übrigens auf selbstspielende Musikinstrumente spezialisiert, also mechanische Instrumente, die ganz ohne Musiker funktionieren. Viele davon stammen aus dem 18. und 19. Jahrhundert und wurden damals z. B. auf Jahrmärkten oder in Tanzsälen eingesetzt. Neben den großen Orgeln gibt es auch Musikdosen, Drehorgeln und sogar automatische Klaviere zu sehen.
Dann ging es mit dem Bus zum Kasteel de Haar. Die Busfahrt zum Kasteel de Haar war übrigens auch richtig schön, weil man erst durch ganz andere, eher moderne Stadtteile von Utrecht fährt und dann langsam in eine flache, typisch niederländische Landschaft mit vielen hübschen Häusern, kleinen Grachten und viel Grün übergeht.
Es ist das größte Schloss der Niederlande und wirklich wunderschön eingerichtet. Allein die große Halle ist der Wahnsinn – man fühlt sich ein ganz kleines bisschen wie in Hogwarts.
Wir haben hier keine Führung gemacht, sondern sind auf eigene Faust durchgelaufen. Das funktioniert auch super, denn in jedem Raum gibt es Infotafeln in mehreren Sprachen. So kann man sich alles in Ruhe anschauen und bekommt trotzdem viele spannende Hintergrundinfos.
Das Schloss selbst wirkt zwar mittelalterlich, wurde aber Ende des 19. Jahrhunderts auf den Ruinen einer älteren Burg komplett neu aufgebaut. Verantwortlich dafür war der Architekt Pierre Cuypers, der auch das Rijksmuseum entworfen hat. Innen ist das Schloss überraschend modern (für die damalige Zeit) ausgestattet – mit Dingen wie Zentralheizung und sogar frühen Formen von Elektrizität, was für ein „Schloss“ eher ungewöhnlich ist.
Ein witziges Detail: Auf einem Bild ist ein rotes Modell des Schlosses zu sehen, das komplett aus Zucker besteht – dafür wurden etwa 80 Kilogramm Zucker verwendet.
Der riesige Park rund um das Schloss lädt natürlich auch total zum Spazieren und Verweilen ein, aber dafür hatten wir in den paar Tagen einfach zu wenig Zeit. Gerade im Frühling und Sommer soll es dort besonders schön sein.
Nach dem Rundgang kann man sich auch noch in einem Café vor Ort stärken, was ganz praktisch ist, bevor es wieder zurückgeht.
Auf dem Rückweg sind wir dann noch in der Nähe des bekannten Graffitis mit der Bücherwand ausgestiegen – dem Bookcase Mural Utrecht. Ich habe gelesen, dass der Künstler dafür die Bewohner der umliegenden Häuser nach ihren Lieblingsbüchern gefragt hat. Ob das wirklich stimmt, kann ich nicht genau sagen – aber die Idee dahinter finde ich richtig schön.
Als Leseratte fand ich das natürlich besonders toll, weil man beim Anschauen immer wieder bekannte Titel entdeckt und irgendwie das Gefühl hat, in einer riesigen offenen Bibliothek zu stehen.
Überhaupt findet man in Utrecht immer wieder solche Graffitis und Street Art an den Wänden – oft ein bisschen versteckt, aber genau das macht es irgendwie spannend. Ich zeige euch hier gleich mal ein paar davon.
Tag 2:
Heute starteten wir unseren Tag im Nederlands Spoorwegmuseum – ein echtes Highlight für alle, die sich für Züge und Geschichte begeistern ?
Auf dem Weg dorthin kamen wir an der süßen Miffy-Figur vor dem Nijntje Museum vorbei. Die kleine Figur – in den Niederlanden als „Nijntje“ bekannt – stammt aus einer beliebten Kinderbuchreihe des niederländischen Künstlers und Autors Dick Bruna und ist hier einfach überall präsent.
Auch am Centraal Museum sind wir vorbeigekommen. Leider hat die Zeit diesmal nicht gereicht, aber das steht definitiv noch auf unserer Liste fürs nächste Mal!
Ein Stück ging es dann noch entlang der Grachten – einfach herrlich. Diese wunderschönen Häuser, die liebevollen Details und die vielen Statuen… man weiß gar nicht, wo man zuerst hinschauen soll. Ich könnte euch noch so viel mehr zeigen!
Bald hatten wir dann auch unser Ziel erreicht: das Nederlands Spoorwegmuseum
Und was soll ich sagen – selbst für Nicht-Eisenbahnfans absolut empfehlenswert! Allein die verschiedenen Wartehallen, die beeindruckende Eingangshalle und die vielen historischen Züge sind wirklich wunderschön gemacht.
Das Museum ist übrigens in einer ehemaligen Bahnstation untergebracht und verbindet Geschichte mit richtig modernen, interaktiven Ausstellungen. Es gibt sogar kleine Shows und Simulatoren, die die Entwicklung der Eisenbahn lebendig machen – also definitiv nicht nur „anschauen“, sondern auch erleben.
Ihr solltet aber schon etwa 3 Stunden einplanen, damit ihr alles in Ruhe entdecken könnt. Drinnen gibt es ein Selbstbedienungsrestaurant und draußen einen großen Spielplatz – also auch perfekt, wenn man mit Kindern unterwegs ist
Dann ging es wieder Richtung Stadt – diesmal haben wir einen anderen Weg gewählt. Dabei kamen wir noch am Jüdischen Denkmal direkt beim Nederlands Spoorwegmuseum vorbei – ein ruhiger, nachdenklicher Ort.
Weiter ging es durch die belebte Nachtigallenstraat mit ihren vielen kleinen, individuellen Geschäften und am Staatstheater Utrecht vorbei bis zum Blumenmarkt am Janskerkhof, der jeden Samstag stattfindet – richtig schön bunt und lebendig.
Nun war es Zeit für eine kleine Pause. Da wir am Abend vorher im Café Olivier kein Glück hatten, haben wir es heute einfach nochmal versucht – und tatsächlich: wir haben einen Platz bekommen!
Das Café Olivier ist eine belgische Bierkneipe in einer alten Kirche. Von außen wirkt das Gebäude gar nicht wie eine Kirche, aber innen sind noch viele Details erhalten – sogar die Orgel steht noch dort, zusammen mit weiteren alten Elementen.
Die Auswahl an Bieren ist riesig. Dazu gibt es Kleinigkeiten zum Bier, aber auch richtige Menüs. Man sollte allerdings wissen: Der Geräuschpegel ist ziemlich hoch, wenn es voll ist – und das scheint hier eigentlich immer der Fall zu sein
Nun war der Plan, eine kurze Pause im Hotel zu machen. Auf dem Weg entdeckt man einfach immer wieder schöne Häuser.
Einen Blick in den Domkerk Utrecht konnten wir auch noch werfen – gestern war er leider geschlossen. Umso mehr Glück hatten wir heute: Es fand gerade eine Probe für ein Konzert statt.
Danach haben wir noch einen kurzen Abstecher in die Korte Smeestraat gemacht. Dort gibt es an jedem Haus ein besonderes Schild: Anfang der 90er-Jahre wurden sie im Rahmen eines Kunstprojekts an den Hauseingängen angebracht.
Auf der einen Seite steht „Evening Time is reading time“, wobei der Rollladen auf jedem Schild ein kleines Stück weiter nach unten geht. Auf der anderen Seite findet man Hinweise auf die Berufe der Menschen, die früher in den jeweiligen Häusern gewohnt haben – eine richtig schöne und kreative Idee. Diese Geschichte habe ich übrigens im Internet entdeckt
Unser letztes Ziel für den Tag war die kleine Brauerei Brouwerij Kromme Haring – in einer ganz anderen Ecke von Utrecht gelegen.
Auf dem Weg dorthin kamen wir an vielen Hausbooten vorbei, was nochmal eine ganz andere, ruhige Seite der Stadt zeigt.
Die Brauerei selbst ist eher eine unkonventionelle Kneipe, aber genau das macht den Charme aus. Sehr locker, sehr entspannt – wir haben uns direkt wohlgefühlt. Da wir gar nicht so genau wussten, was wir probieren sollen, wurden wir super beraten.
Das Bier war richtig lecker. Man kann hier wohl auch Tastings buchen, und ein bisschen was zu essen gibt es ebenfalls. Besonders gut gefallen haben uns die kreativen Dosen und Flaschenetiketten – genau mein Ding!
Die Brouwerij Kromme Haring gehört übrigens zu den moderneren Craft-Bier-Brauereien in Utrecht. Sie brauen viele verschiedene, oft saisonale Biere – von klassischen Sorten bis hin zu ausgefalleneren Kreationen. Ein Teil der Brauanlage ist direkt vor Ort sichtbar, was das Ganze nochmal authentischer macht. Außerdem finden regelmäßig Events und kleine Veranstaltungen statt – also nicht nur eine Bar, sondern auch ein Treffpunkt für Bierliebhaber.
Tag 1:
Ein Kurztrip nach Utrecht? Absolut empfehlenswert – und super entspannt zu erreichen! Mit der Bahn kommt ihr ganz bequem an und landet direkt am Utrecht Centraal – und ganz ehrlich: schon der Bahnhof ist ein kleines Highlight.
Im Gegensatz zu vielen deutschen Bahnhöfen ist hier alles richtig gut organisiert. Klare Beschilderung, kurze Wege und irgendwie wirkt alles viel entspannter. Kein Gedränge, kein Chaos – man findet sich sofort zurecht und weiß direkt, wo man hin muss. So startet der Trip direkt stressfrei.
Von dort aus könnt ihr entweder gemütlich zum Hotel laufen oder einfach für eine Station in die Tram oder den Bus hüpfen. Wir haben uns für das Moxy entschieden – etwa 20 Minuten zu Fuß, also perfekt für einen kleinen Spaziergang zum Ankommen.
Generell gilt: Öffis in den Niederlanden sind herrlich unkompliziert. Einfach EC-Karte dranhalten zum Einchecken und beim Aussteigen wieder auschecken – fertig. Kein Ticketchaos, kein Stress.
Das Hotel selbst hat uns richtig gut gefallen: Unser Zimmer lag zur Gracht, hatte eine schöne Größe, war super sauber und einfach gemütlich. Unten gibt’s einen entspannten Sitzbereich zum Chillen und das Frühstück kann sich auch sehen lassen.
Nach dem Einchecken ging’s direkt los auf Erkundungstour. Ihr lauft einfach an der Gracht entlang Richtung Zentrum – nach etwa 15 Minuten seid ihr mittendrin. Ein richtig schöner Weg! Nur ein kleiner Tipp: Passt auf die Fahrradfahrer auf ? Die kommen wirklich von überall und sind ziemlich flott unterwegs!
Den Domturm Utrecht seht ihr übrigens fast von überall in der Stadt – klar, dass es uns direkt in seine Richtung gezogen hat. Mit seinen 112 Metern ist er der höchste Kirchturm der Niederlande und wirklich ein beeindruckender Orientierungspunkt.
Spannend: Der Turm steht heute komplett frei und ist vom Kirchenschiff getrennt. Das liegt an einem heftigen Sturm im Jahr 1674, der das Mittelschiff der damaligen Kathedrale zerstört hat. Statt es wieder aufzubauen, hat man die Lücke einfach so gelassen – und genau das macht den Platz heute irgendwie besonders.
Kurz bevor ihr am Turm ankommt, lauft ihr durch den Pandhof Sinte Marie (Flora’s Hof) – ein kleiner, versteckter Gartenhof mitten in der Stadt. Ruhig, grün und perfekt für eine kurze Pause zwischen all dem Trubel.
Eine Turmbesteigung haben wir uns übrigens gespart – die vielen Treppen waren dann doch nichts für uns, aber der Ausblick von oben soll wirklich fantastisch sein
Direkt neben dem Dom steht noch das Akademiegebäude Utrecht, das Hauptgebäude der Universität. Ein richtig schönes, historisches Gebäude, das heute vor allem für feierliche Anlässe wie Promotionen genutzt wird. Sieht ein bisschen aus wie ein kleines Schloss und passt perfekt in die Kulisse rund um den Dom.
Anschließend sind wir noch entlang der Oudegracht geschlendert – und das ist wirklich einer der schönsten Spots der Stadt. Die Gracht ist etwas Besonderes, weil sie diese typischen zweistöckigen Ufer hat: oben die Straße und unten direkt am Wasser kleine Cafés, Restaurants und Terrassen. Früher wurden hier Waren direkt in die Keller gelagert, heute sitzt man dort entspannt am Wasser. Perfekt, um einfach ein bisschen durch die Stadt zu treiben, Leute zu beobachten und das Utrecht-Gefühl aufzusaugen.
Ab und an entdeckt ihr zwischen den vielen schönen, alten Häusern auch mal ein ganz modernes Gebäude – das sorgt für einen spannenden Kontrast. Gerade im Zentrum ist das aber eher selten, hier dominiert ganz klar der historische Charme mit Grachten, kleinen Gassen und den typischen Fassaden.
In den Außenbereichen der Stadt sieht das dann schon anders aus: Dort findet ihr deutlich mehr moderne Architektur und neuere Gebäude. Das macht Utrecht irgendwie besonders – eine richtig gelungene Mischung aus alt und neu, ohne dass der ursprüngliche Charakter verloren geht.
Vor einem weiteren Gebäude der Utrecht Universität steht die Statue von Hendrik Antoon Lorentz. Er war ein berühmter niederländischer Physiker und Nobelpreisträger, hat hier studiert und später auch gelehrt – also ein echtes Uni-Schwergewicht, dem man genau hier ein Denkmal gesetzt hat.
Ganz in der Nähe steht auch der Bronzehase Thinker on Rock – „Denker auf dem Felsen“.
Und dann gibt’s noch eine die Bibliothek im alten Postgebäude. Von außen eher unscheinbar, aber auffallen wird sie euch trotzdem, vor allem wegen der bunten Neon-Reklame über dem Eingang. Innen lohnt sich dann wirklich ein Blick: eine große, offene Halle mit hohen Decken und schönen Glasbogenfenstern, durch die richtig viel Licht fällt.
Noch ein Foto von einem der vielen Fahrradparkhäusern– ganze Gebäude nur für Räder! Während man bei uns hauptsächlich Autoparkhäuser kennt, ist hier alles aufs Fahrrad ausgelegt. Und selbst draußen auf den Straßen stehen nochmal unzählige davon.
Ein kleines Extra, über das wir eher zufällig gestolpert sind: der Walk of Fame in der Vinkenburgstraat. Dort findet ihr Hand- und Fußabdrücke von verschiedenen Persönlichkeiten. Wenn wir das richtig verstanden haben, sind das vor allem lokale Größen – also nichts Weltberühmtes, aber gerade deshalb irgendwie ganz charmant.
Irgendwann war dann auch mal Zeit für eine Pause und etwas zu essen – und da habt ihr in Utrecht wirklich die Qual der Wahl. Es gibt unzählige Cafés und Restaurants, da fällt die Entscheidung nicht leicht.
Wir sind schließlich im Graaf Floris gelandet und können es absolut empfehlen. Dort haben wir super leckeren Kibbeling gegessen – also frittierten Fisch, typisch niederländisch und richtig gut.
Und damit war unser erster Tag auch schon vorbei – vollgepackt mit Eindrücken und richtig schönen Ecken.
Noch auf der Suche nach einem schönen Ausflugsziel rund um Ostern? Dann ab ins Osterdorf Oberprechtal!
Ab Palmsonntag verwandelt sich nicht nur das ganze Dorf, sondern auch der Kurpark in eine liebevoll dekorierte Osterwelt. Beim Schlendern entdeckt ihr überall kreative und detailverliebte Osterideen.
Man merkt sofort: Hier hat das ganze Dorf mit Herzblut mitgemacht. Genau das macht den besonderen Charme aus – persönlich, herzlich und einfach richtig schön anzusehen.
Ob entspannter Spaziergang, Familienausflug oder einfach eine kleine Auszeit im Frühling – hier kommt garantiert Osterstimmung auf.
Besonders schön ist es um diese Jahreszeit im Weingartner Moor. Überall wächst Bärlauch und der Duft liegt in der Luft – das merkt man sofort, wenn man durch das Moor spaziert. Zwischen den Bäumen und entlang der Wege leuchtet überall frisches Grün.
Am See gibt es außerdem ein kleines Beobachtungshäuschen für Vögel. Dort kann man sich kurz hinsetzen, die Ruhe genießen und mit etwas Glück verschiedene Vogelarten entdecken. Gerade im Frühling hat das Moor eine ganz besondere Atmosphäre.
Wenn es diese Woche so schön warm bleibt, geht es ganz schnell – und die Mandeln blühen wieder in der Pfalz.
Die Mandelblüte zählt zu den schönsten Frühlingsboten der Region. Jedes Jahr – meist zwischen Ende Februar und Anfang April – verwandeln tausende rosafarbene und weiße Blüten die Landschaft entlang der Deutschen Weinstraße in ein beeindruckendes Blütenmeer. Besonders bekannt ist die Region rund um Gimmeldingen, wo traditionell die ersten Blüten zu bewundern sind.
Viele Orte feiern dieses Naturschauspiel mit Festen, Führungen und besonderen Veranstaltungen. Ob gemütlicher Spaziergang durch die Weinberge, ausgedehnte Wanderung auf dem Pfälzer Mandelpfad oder ein Besuch eines Mandelblütenfestes – die Mandelblüte ist jedes Jahr ein ganz besonderes Erlebnis für Groß und Klein.
Die Krokusblüte in Zavelstein
Bald ist es wieder soweit – und in Zavelstein kann wieder die wunderschöne Krokusblüte bewundert werden.
Auf diesen Seiten findet ihr jederzeit den aktuellen Blütenstand. Im
Moment scheinen die Krokusse allerdings noch nicht draußen zu sein – es wird also noch gespannt auf die ersten lilafarbenen Frühlingsboten gewartet.
Die Krokusblüte ist ein Ausflugstipp, den wir vor einigen Jahren schon einmal selbst erlebt haben – und der uns bis heute in schöner Erinnerung geblieben ist.
Vor einiger Zeit habe ich einige Geburtstagskarten auf Vorrat gestaltet.