Die HP gibt es nun seit 2000, die Kinder sind Erwachsen und es gibt neue Interessante Dinge zu entdecken.
Herbst, Herbstrezepte, Halloween, St. Martin, Nikolaus, Advent/Weihnachten, Plätzchenrezepte, Weihnachtsmärkte
Nach einem tollen Frühstück auf der Terrasse mit Blick auf den Watzmann konnte der Tag kaum besser starten!
Anschließend ging es erst einmal hinunter ins Dorf. Wir sind gemütlich durch die Gassen geschlendert und haben uns die wunderschönen Häuser mit ihren kunstvoll bemalten Fassaden angeschaut. Überall gibt es kleine Details zu entdecken, und die Mischung aus bayerischer Tradition, historischen Gebäuden und der beeindruckenden Bergkulisse macht Berchtesgaden zu einem ganz besonderen Ort.
Danach ging es mit dem Bus weiter zum Königssee. Mit der Gästekarte können wir die Busse kostenlos nutzen – das finden wir immer wieder richtig praktisch! So kann man das Auto stehen lassen und ganz entspannt die Gegend erkunden.
Am Königssee angekommen, haben wir uns erst einmal ins Getümmel rund um die Souvenirläden gestürzt. Dort war einiges los! Anschließend haben wir es uns gemütlich gemacht und uns direkt an den See gesetzt, um die herrliche Kulisse zu genießen.
Später sind wir noch zum Malerwinkel gelaufen. Der Spaziergang lohnt sich auf jeden Fall, denn von dort hat man einen tollen Blick auf den Königssee und die umliegenden Berge. Das tiefgrüne Wasser, die steilen Felswände und die beeindruckende Berglandschaft – einfach wunderschön!
Auf dem Rückweg haben wir uns auch noch die berühmte Bobbahn am Königssee von Weitem angesehen. Sie liegt mitten in der Berglandschaft und ist schon von außen ein interessanter Anblick.
Nach einer kurzen Pause im Hotel sind wir abends noch einmal hinunter ins Dorf gelaufen. Zum Essen ging es in die Lederstub’n – und was sollen wir sagen: Das war richtig lecker!
Im ganzen Urlaub waren uns die Portionen oft viel zu groß, aber hier hat einfach alles gepasst. Frisch, lecker und mal etwas anderes als das, was wir sonst so gegessen hatten. Ich hatte einen Halloumi-Burger mit Kürbis, mein Mann entschied sich für ein Curry. Beides war richtig gut!
Das absolute Highlight kam dann aber zum Nachtisch: ein Biertiramisu! Klingt vielleicht erst einmal ungewöhnlich, war aber super lecker und ein toller Abschluss für unser Abendessen.
Die Lederstub’n können wir wirklich nur empfehlen, wenn ihr in Berchtesgaden seid und Lust auf gutes Essen mit dem gewissen Etwas habt. Für uns ein echter kulinarischer Glücksgriff!
Tja, und damit war unser Urlaub dann auch wirklich zu Ende. Am nächsten Tag ging es nur noch nach Hause, wobei sich die Fahrt durch viele Staus doch noch ganz schön in die Länge zog. Aber irgendwann hat auch die schönste Reise ein Ende.
Es war ein mega schöner Urlaub mit vielen tollen Eindrücken, traumhaften Landschaften, leckerem Essen und unvergesslichen Momenten.
Wir hoffen, dass wir es ganz bald wieder nach Kroatien schaffen, denn wir haben noch lange nicht alles gesehen! Es gibt einfach noch so viele schöne Ecken zu entdecken. Also: Kroatien, wir kommen hoffentlich bald wieder!
Die letzten drei Tage unserer Reise hatten wir uns ganz bewusst offen gehalten. Wir wollten spontan entscheiden, wie weit wir fahren und wo wir vielleicht noch einen Zwischenstopp einlegen. Gar nicht so einfach, denn in Slowenien gibt es so viele schöne Orte, die uns vor ein paar Jahren richtig gut gefallen haben und die wir gerne noch einmal besucht hätten.
Da wir aber so gut vorankamen, fiel die Entscheidung schließlich auf Berchtesgaden. Dort waren wir schon ewig nicht mehr und so bot sich die Gelegenheit perfekt an, mal wieder vorbeizuschauen.
Wir hatten sogar Glück und bekamen noch ein Zimmer! Nach der Fahrt haben wir es dann ganz gemütlich angehen lassen und abends nicht mehr viel unternommen. Ein leckeres Essen mit Klößen durfte natürlich nicht fehlen.
Auch heute haben wir es wieder langsam angehen lassen und sind ganz gemütlich nach Trogir gefahren. Was für eine schöne Stadt! Ein wirklich toller letzter Tag unserer Reise.
Kleine, verwinkelte Gassen, viele kreative Läden, das Meer und die Schiffe im Hafen – wir haben uns einfach treiben lassen und die besondere Atmosphäre genossen. Das geht hier wunderbar, denn an vielen Sehenswürdigkeiten gibt es Infotafeln, sodass man ganz nebenbei noch etwas über die Geschichte der Stadt erfährt.
Ein paar interessante Fakten zu Trogir: Die historische Altstadt liegt auf einer kleinen Insel zwischen dem kroatischen Festland und der Insel Čiovo. Ihre Geschichte reicht bis ins 3. Jahrhundert vor Christus zurück, und seit 1997 gehört sie zum UNESCO-Weltkulturerbe. Besonders sehenswert sind die Kathedrale des heiligen Laurentius mit ihrem kunstvollen Portal und die alte Festung Kamerlengo direkt am Wasser.
Zurück ging es noch einmal an den Strand, wo wir den letzten Tag ganz entspannt ausklingen ließen. Zum Abendessen zog es uns ein letztes Mal in unser leckeres Restaurant. Heute gab es Pizza und das typisch kroatische schwarze Risotto – beides einfach köstlich!
Zum Abschluss durften wir noch einen letzten wunderschönen Sonnenuntergang am Meer genießen.
Tag 12 – Strand und Omiš
Heute haben wir den Tag ganz entspannt am Strand begonnen, die Liegen genutzt und erst mal eine Runde geschwommen. Schließlich muss man die schöne Lage ja ausnutzen!
Am späten Mittag ging es dann nach Omiš, eine nette kleine Stadt, die gar nicht weit entfernt liegt. Besonders beeindruckend ist die Lage: Die Stadt ist von imposanten Bergen umgeben und liegt direkt dort, wo der Fluss Cetina ins Meer mündet. Eine wirklich schöne Kulisse!
Früher waren hier übrigens berüchtigte Piraten unterwegs. Heute geht es zum Glück deutlich friedlicher zu – zumindest haben wir keine gesichtet.
Stattdessen haben wir ein schnuckeliges Café mit einer herrlichen kleinen Terrasse entdeckt. Und die Törtchen erst! So hübsch anzusehen, dass wir natürlich genauer hinschauen mussten. Die Geschmacksprobe durfte dabei selbstverständlich nicht fehlen.
Am Abend haben wir noch eine Runde an der Promenade gedreht und diesmal ein anderes Restaurant ausprobiert. Es war ganz okay, kam aber an das vom Vortag nicht ganz heran. Man kann ja schließlich nicht immer einen Volltreffer landen.
Auf dem Teller landeten noch einmal Ćevapčići – die mussten schließlich sein, denn der Urlaub neigte sich langsam dem Ende zu. Da wollten wir die Gelegenheit nutzen, noch einmal die kroatische Küche zu genießen.
Heute mussten wir Zadar leider verlassen. Ich wäre ehrlich gesagt gerne noch ein bisschen geblieben! Für uns ging es weiter nach Podstrana, kurz hinter Split. Eigentlich hatten wir eine Unterkunft direkt in Split gesucht, aber nichts gefunden, das uns so richtig überzeugt hat. Im Nachhinein waren wir mega froh, in Podstrana gelandet zu sein – aber dazu später mehr.
Vorher stand noch ein Besuch im Nationalpark Krka auf dem Programm. Und der hat sich definitiv gelohnt!
Der Krka-Nationalpark ist ganz anders als die Plitvicer Seen, aber genauso schön auf seine eigene Art. Die Krka schlängelt sich durch eine beeindruckende Karstlandschaft und bildet dabei sieben Wasserfallkaskaden. Der bekannteste Wasserfall ist der Skradinski buk, bei dem das Wasser über zahlreiche Kalksteinstufen hinabfließt. Der Nationalpark wurde 1985 gegründet und ist auch für seine historischen Wassermühlen bekannt.
Besonders schön fanden wir die vielen wilden Alpenveilchen, die überall blühten. Ein toller Farbtupfer inmitten der grünen Landschaft!
Wir haben uns den bekanntesten Bereich angeschaut. Dafür sollte man ungefähr ein bis zwei Stunden einplanen. Man kann bequem mit dem Bus hinunterfahren oder zu Fuß gehen. Wir entschieden uns für die sportliche Variante – und mussten feststellen, dass es stellenweise ganz schön steil bergab geht.
Unten angekommen ging es auf den Rundweg. Allerdings waren wir dort definitiv nicht allein. Im Vergleich zu den Plitvicer Seen war hier deutlich mehr los. Besonders lustig wurde es, wenn man zwischen zwei Busgruppen geriet. Gemütliches Naturgenießen verwandelte sich dann schnell in einen kleinen Menschen-Slalom.
Auch die Trockenheit machte sich bemerkbar: An den Wasserfällen floss deutlich weniger Wasser als erhofft. Trotzdem war die Landschaft wunderschön und die vielen Kaskaden waren beeindruckend.
Wer mehr Zeit mitbringt, kann den Nationalpark übrigens auch vom Wasser aus erkunden. Es werden Bootsfahrten angeboten, mit denen man weitere Bereiche des Parks erreicht. Das hätte uns durchaus gereizt, aber die Fahrten dauerten uns an diesem Tag einfach zu lange – schließlich hatten wir noch ein Stück Weg vor uns und wollten weiter nach Podstrana.
Als Nächstes wollten wir uns noch den Roški slap anschauen, einen weiteren bekannten Wasserfall im Krka-Nationalpark. Also wieder ins Auto und weiter! Allerdings war das Ganze irgendwie etwas merkwürdig. Wenn wir es richtig verstanden haben, konnte man den Wasserfall von dort aus nur im Rahmen einer Bootsfahrt richtig besichtigen. So ganz schlau wurden wir aus der Sache nicht.
Ganz umsonst war der Abstecher aber nicht! In der Nähe entdeckten wir nämlich noch eine richtig schöne Ecke mit einem Rundweg um einen See, eingebettet zwischen beeindruckenden Felsen. Eine tolle Landschaft, herrlich ruhig und irgendwie ein kleiner Geheimtipp für uns.
Danach ging es weiter Richtung Podstrana, wo wir unser Quartier bezogen. Und wie sich herausstellen sollte, war das mit der Unterkunft außerhalb von Split gar keine schlechte Entscheidung …
Und was soll ich sagen? Die Unterkunft in Podstrana war der absolute Hammer! Eine mega schöne Wohnung direkt am Meer, mit einer tollen Terrasse und Sonnenliegen direkt vor der Tür. Also wirklich direkt vor der Tür – Meerblick inklusive!
Wir sind eigentlich gar nicht die typischen Strandlieger, die stundenlang auf der Liege brutzeln. Aber bei diesem Ausblick mussten wir unsere Prinzipien wohl kurz überdenken. Die Liegen wollten schließlich genutzt werden!
Am Abend machten wir noch einen kleinen Spaziergang entlang der Promenade. Hier gab es zwei, drei Restaurants, wobei man schon merkte, dass die Saison langsam zu Ende ging. Nicht mehr alles hatte geöffnet. Aber manchmal braucht man ja auch gar keine große Auswahl, sondern einfach nur ein bisschen Glück.
Und das hatten wir! Wir landeten in einem Restaurant, das sich als echter Volltreffer entpuppte: mega leckerer Fisch, dazu das Meer direkt vor der Nase und ein traumhafter Sonnenuntergang.
Nach dem doch ziemlich anstrengenden Tag gestern haben wir es heute gemütlich angehen lassen. In Zadar ging es zu Fuß raus aus der Stadt, immer schön am Meer entlang. Der Stadtstrand und die Küste sind einfach traumhaft und perfekt für einen entspannten Spaziergang.
Zwischendurch gab’s etwas zu trinken, tolle Ausblicke und einfach mal nichts zu tun außer genießen.
Am späten Nachmittag ging es noch einmal in die Stadt. Ein bisschen durch die Gassen schlendern, lecker essen und den Platz der fünf Brunnen entdecken, den wir bisher noch nicht gesehen hatten.
Zum Abschluss ging’s wieder zur Meeresorgel, um den Sonnenuntergang zu genießen. Einfach immer wieder schön! Manchmal braucht es eben nicht mehr als gutes Essen, Meer und einen tollen Ausblick.
An Tag 9 stand ein Ausflug zu den Plitvicer Seen auf dem Programm. Von Zadar aus waren es dann doch fast zwei Stunden Fahrt, aber glaubt uns: Es hat sich absolut gelohnt!
Der Eintritt ist mit stolzen 40 € pro Person zwar kein Schnäppchen, aber man verbringt hier auch einige Stunden und bekommt dafür wirklich einiges zu sehen.
Kleiner Tipp vorab: Merkt euch auf dem riesigen Parkplatz unbedingt, wo ihr euer Auto abgestellt habt. Sonst wird die Parkplatzsuche am Ende noch zum zusätzlichen Programmpunkt.
Es gibt verschiedene, gut ausgeschilderte Routen durch den Nationalpark. Wir haben uns für die Runde H entschieden, die mit etwa 3–4 Stunden angegeben ist. Bei uns wurden es am Ende rund 13 Kilometer – also bequeme Schuhe anziehen und genug Wasser einpacken!
Die Plitvicer Seen bestehen aus 16 größeren, miteinander verbundenen Seen, die in obere und untere Seen unterteilt sind.
Zunächst ging es mit dem Bus nach oben, bevor wir entlang der oberen Seen wanderten. Und was sollen wir sagen? Diese Wasserfarben sind einfach der Wahnsinn! So glasklar, türkis und wunderschön, dass man es auf Fotos kaum richtig festhalten kann.
Entlang der oberen Seen hatten wir übrigens den Eindruck, dass hier noch deutlich weniger Menschen unterwegs waren. Dadurch konnten wir die Landschaft ganz entspannt genießen, immer wieder stehen bleiben und das fantastische Wasser bestaunen. Also ruhig die oberen Seen in aller Ruhe auf sich wirken lassen!
Einen kleinen Wermutstropfen gab es allerdings: Durch die Trockenheit im Sommer führten die Wasserfälle leider deutlich weniger Wasser, als man es sich bei diesem Naturwunder vielleicht erhofft. An manchen Stellen hätte man sich einfach etwas mehr rauschendes Wasser gewünscht. Wir können uns jedenfalls gut vorstellen, wie beeindruckend die Wasserfälle sein müssen, wenn sie nach regenreicheren Zeiten richtig viel Wasser führen. Ein guter Grund, irgendwann vielleicht noch einmal zu einer anderen Jahreszeit wiederzukommen!
Übrigens ein bisschen Hintergrundwissen: Die Plitvicer Seen sind Kroatiens ältester Nationalpark und wurden bereits 1949 gegründet. Seit 1979 gehören sie zum UNESCO-Weltnaturerbe. Das Besondere: Die Seen und Wasserfälle sind durch natürliche Kalkbarrieren entstanden, die sich über Jahrtausende gebildet haben und bis heute weiterwachsen.
Irgendwann erreicht man einen Bootsanleger und fährt mit dem Boot über einen der Seen. Eine schöne Abwechslung zum Wandern! Auf der anderen Seite gibt es einige Hütten, an denen man kleine Snacks bekommt und eine Pause einlegen kann. Perfekt, um die Beine kurz auszuruhen, bevor es weitergeht.
Nach einer längeren Pause haben wir kurz überlegt: Laufen wir von hier zurück oder ziehen wir die Runde H durch und schauen uns auch noch die unteren Seen an? Na klar, wir sind weitergelaufen! Wenn man schon mal da ist, möchte man schließlich auch alles sehen.
Bei den unteren Seen hatten wir dann allerdings den Eindruck, dass es deutlich voller wurde. Gerade gegen Ende waren viele Reisegruppen unterwegs, die scheinbar vor allem ein Ziel hatten: den großen Wasserfall und den letzten See. Hier merkte man schon, dass diese Stellen zu den bekanntesten Fotomotiven des Nationalparks gehören. Da wurde es auf den Wegen stellenweise doch etwas voller – und das eine oder andere Foto musste man sich mit ein paar Mitreisenden teilen.
Der große Wasserfall, der Veliki Slap, ist mit rund 78 Metern der höchste Wasserfall Kroatiens und definitiv ein Highlight der unteren Seen. Auch diese Gegend dürfte Filmfans bekannt vorkommen: Die Plitvicer Seen dienten als Kulisse für mehrere Winnetou-Filme, darunter Der Schatz im Silbersee. Die beeindruckende Karstlandschaft mit ihren Seen, Felsen und Wäldern passte einfach perfekt in die Abenteuerwelt der Karl-May-Verfilmungen. Die berühmte „Santa-Höhle“ wird ebenfalls häufig mit diesen Filmen in Verbindung gebracht.
Für uns ging es irgendwann wieder bergauf zu einer Haltestelle, von der aus wir mit dem Bus zurück in Richtung Eingang fahren konnten. Nach den vielen Kilometern waren wir wirklich froh, nicht auch noch den gesamten Rückweg zu Fuß antreten zu müssen.
Zu Hause angekommen, haben wir es dann ganz gemütlich angehen lassen. Wir haben uns nur noch ein paar Sandwiches geholt, es uns auf dem Balkon bequem gemacht und dort zu Abend gegessen. Dazu gab es einen wunderschönen Sonnenuntergang als krönenden Abschluss des Tages.
Heute Morgen ließen wir es erst einmal gemütlich angehen. Schließlich sind wir im Urlaub und müssen nicht jeden Tag von früh bis spät unterwegs sein. Nach einem entspannten Start entschieden wir uns für einen Ausflug auf die Insel Pag.
Eigentlich wollten wir bis zum berühmten Moon Trail fahren, doch dafür war die Strecke leider zu weit. Aber schon die Überfahrt über die Brücke und das erste Stück auf der Insel zeigten uns, warum Pag auch als Mondlandschaft bekannt ist. Karge, graue Felsen, kaum Vegetation und eine Landschaft, die stellenweise tatsächlich aussieht, als wäre man auf einem anderen Planeten gelandet.
Anschließend fuhren wir in die Stadt Pag. Und siehe da: Hier zeigte sich die Insel plötzlich von einer ganz anderen Seite! Die Stadt ist hübsch, stellenweise richtig grün und hat mir ausgesprochen gut gefallen.
Pag ist übrigens nicht nur für seine ungewöhnliche Landschaft bekannt, sondern auch für sein Salz. Die Salzgewinnung hat hier eine lange Tradition und wurde bereits im Jahr 999 schriftlich erwähnt. Heute produziert die Solana Pag hier Salz, das unter anderem durch die Verdunstung von Meerwasser gewonnen wird. Wer mehr darüber erfahren möchte, kann sich mit der Geschichte der Salzgewinnung auf der Insel beschäftigen.
Eine weitere Besonderheit ist die berühmte Pager Spitze, eine aufwendig handgefertigte Klöppelspitze, die sogar zum immateriellen UNESCO-Kulturerbe gehört. Pag hat also neben Felsen und Salz auch einiges an traditionellem Handwerk zu bieten.
Ein weiteres Highlight war der Aussichtspunkt mit dem großen PAG-Schriftzug. Dafür fährt man ein Stück den Berg hinauf und wird mit einem fantastischen Blick von oben auf die Bucht und die Stadt belohnt. Ein Fotostopp, der sich wirklich lohnt!
Da wir den Pager Käse so gerne mögen, stand für uns fest: Wenn wir schon auf Pag sind, müssen wir unbedingt noch einen Abstecher nach Kolan machen.
Unser Ziel war die Käserei Gligora, die für ihren berühmten Pager Schafskäse bekannt ist. Der Paški sir ist eine echte Spezialität der Insel. Seinen besonderen, würzigen Geschmack bekommt er unter anderem durch die Kräuter und Gräser, die die Schafe auf den kargen Weiden fressen. Und genau das macht ihn so besonders.
Im kleinen Laden gibt es natürlich jede Menge Käse – da mussten wir uns erst einmal umschauen. Aber nicht nur Käseliebhaber kommen hier auf ihre Kosten: Auch Olivenöl, Wein, Gewürze und viele andere regionale Leckereien warten darauf, entdeckt zu werden.
Auf dem Heimweg machten wir noch einen Abstecher nach Nin. Ehrlich gesagt hatte ich vorher noch nie wirklich etwas von diesem Ort gehört. Aber da er sehr schön sein sollte, dachten wir uns: Schauen wir doch einfach mal vorbei! Und ich muss sagen, das war eine richtig gute Entscheidung.
Nin ist ein hübsches, kleines Städtchen mit gemütlichen Gassen, vielen Restaurants und einer ganz besonderen Lage. Die Altstadt liegt auf einer kleinen Insel in einer flachen Lagune und ist über zwei Steinbrücken erreichbar. Wir sind ein bisschen herumgeschlendert und auch an der alten Stadtmauer entlanggelaufen.
Dabei gibt es hier auch einiges an Geschichte. Nin gilt als eine der ältesten Königsstädte Kroatiens. Besonders sehenswert ist die kleine Kirche des Heiligen Kreuzes aus dem 9. Jahrhundert, die wegen ihrer besonderen Bauweise auch als „kleinste Kathedrale der Welt“ bezeichnet wird. Schon erstaunlich, was man in so einem kleinen Ort alles entdecken kann!
Am besten gefallen hat mir allerdings der tolle Strand! Heller Sand, flaches Wasser und diese schöne Lagune – da bekommt man direkt Lust, die Badesachen auszupacken.
Zufällig kamen wir anschließend noch an einem Friedhof vorbei. Und wer mich kennt, weiß, dass ich mir auch im Urlaub gerne Friedhöfe in anderen Ländern anschaue. Ich finde es einfach interessant, wie unterschiedlich die Grabstätten gestaltet sind und welche Traditionen es gibt. Aber solche riesigen Gräber, wie wir sie hier gesehen haben, sind mir wirklich noch nie begegnet!
Zum Abschluss kehrten wir in der Konoba Rustica ein und ließen es uns bei einem leckeren Grillteller noch einmal richtig gut gehen. Gut gesättigt und zufrieden machten wir uns anschließend auf den Rückweg nach Zadar.
Leider mussten wir heute die wunderschöne Insel Rab verlassen – und glaubt mir, ich wäre wirklich gerne noch geblieben! Aber unsere Reise geht weiter, entlang einer traumhaften Küstenstraße mit vielen kleinen, zauberhaften Buchten. Immer im Blick: die Insel Pag, die mit ihrer kargen, fast mondähnlichen Landschaft schon ziemlich besonders aussieht.
Weiter ging es entlang des Velebit-Gebirges, mit Blick auf die beeindruckende Bergwelt des Nationalparks Paklenica. Und wow, was für eine Kulisse! Hier wurden tatsächlich Szenen einiger Winnetou-Filme gedreht. Ich habe nur darauf gewartet, dass Winnetou höchstpersönlich auf einem der Gipfel erscheint.
Sowohl Pag als auch den Nationalpark Paklenica würde ich mir bei einem nächsten Besuch gerne genauer ansehen. Im Nationalpark gibt es verschiedene Touren – perfekt für alle, die gerne wandern und die Natur erkunden.
In Zadar hatten wir eine traumhafte Wohnung mit einem tollen Balkon und einem herrlichen Blick auf die Altstadt und das Meer. Was will man mehr? Morgens gemütlich auf dem Balkon frühstücken und abends den Sonnenuntergang genießen – Urlaubsfeeling pur!
Der Spaziergang in die Altstadt dauerte etwa 15–20 Minuten, also perfekt, um die Stadt ganz entspannt zu erkunden. Und auch unser Auto hatte einen guten Stellplatz. Wer schon einmal in kroatischen Städten unterwegs war, weiß wie wichtig das ist.
Und dann ging es auch schon los mit der Stadterkundung! Ich gebe zu, am Anfang war ich von Zadar noch nicht ganz so begeistert. Aber das sollte sich in den nächsten Tagen ändern, denn nach und nach habe ich mich richtig wohlgefühlt und die Stadt immer mehr ins Herz geschlossen.
Am ersten Tag lagen gleich drei Kreuzfahrtschiffe in der Stadt. Ihr könnt euch sicher vorstellen, was da los war! Ich denke das war auch der Grund warum am Anfang der Funke nicht übersrpang, einfach zu viele Menschen.
Durch eines der vielen Stadttore ging es hinein in die Altstadt. Man kann übrigens auch wunderbar entlang der historischen Stadtmauer spazieren. Wir haben uns einfach treiben lassen, durch die hübschen Gassen geschlendert und die Atmosphäre auf uns wirken lassen. Und ganz nebenbei kommt man dabei an vielen Sehenswürdigkeiten vorbei.
Da wären zum Beispiel das Römische Forum, die beeindruckende Rundkirche St. Donatus, die Kathedrale der heiligen Anastasia, der Platz der fünf Brunnen und der lebhafte Volksplatz. Zadar ist eben ein echtes Geschichtsbuch unter freiem Himmel!
Unser Spaziergang führte uns schließlich bis zur wunderschönen Uferpromenade, der Riva. Und dort wartete ein ganz besonderes Highlight auf uns: die berühmte Meeresorgel.
Was auf den ersten Blick wie eine Treppe aus Stein aussieht, ist eigentlich ein Musikinstrument. Unter den Stufen befinden sich 35 Orgelpfeifen, die durch die Bewegung der Wellen zum Klingen gebracht werden. Das Meer macht hier also seine eigene Musik – mal sanft und beruhigend, mal etwas kräftiger.
Direkt daneben befindet sich der „Gruß an die Sonne“, eine große, begehbare Installation aus Solarpaneelen. Tagsüber sammelt sie Sonnenenergie und nach Einbruch der Dunkelheit sorgt sie für ein faszinierendes Lichtspiel.
Fürs Abendessen hatte unser Vermieter einen Tipp für uns: das Restaurant 4 Kantuna. Also nichts wie hin – und was soll ich sagen? Pizza und Lasagne waren mega lecker! Da hat sich der Tipp wirklich gelohnt.
Gut gestärkt machten wir uns anschließend noch einmal auf den Weg zur Meeresorgel, denn wir wollten den Sonnenuntergang und den beleuchteten „Gruß an die Sonne“ erleben. Und das war wirklich ein Spektakel!
Allerdings hatten wohl noch ein paar Hundert andere Menschen dieselbe Idee. Es war unglaublich, wie viele Leute sich dort versammelt hatten! Überall Menschen, Stimmen, Kameras und Handys – gefühlt wollte jeder diesen besonderen Moment festhalten.
Trotz des Trubels war es wunderschön, den Tag am Meer ausklingen zu lassen, auch wenn wir von der Meeresorgel kaum etwas hören konnten, haben wir den Abend am Wasser genossen.
Heute Morgen ging es nach Rab-Stadt, früher eines unserer Ferien-Highlights! An den Glockenturm konnte ich mich noch erinnern, schließlich waren wir dort schon das eine oder andere Mal oben. Dass es aber noch so viele weitere Kirchen gibt und gleich am Anfang diese beeindruckende große Treppe wartet, hatte mein Gedächtnis offenbar erfolgreich verdrängt.
Rab hat eine lange Geschichte: Schon 10 v. Chr. wurde die Stadt unter Kaiser Augustus erwähnt. Am Platz des heiligen Christophorus beginnt der historische Stadtkern. Von hier führen die Treppen hinauf in die höher gelegenen Gassen und zu den alten Stadtmauern. Und wer schon einmal dabei ist, die Stufen zu erklimmen, sollte gleich weiter zu einem der Aussichtspunkte gehen. Von dort sieht man die vier berühmten Kirchtürme, die wie die Masten eines Schiffes in den Himmel ragen. Ein toller Ausblick, für den sich die kleine Kletterpartie definitiv lohnt!
Zu den historischen Sehenswürdigkeiten gehören außerdem die mittelalterliche Marienkathedrale, die Andreaskirche mit ihrem alten Glockenturm und die Überreste der ehemaligen Johanneskirche. Die Altstadt ist wunderbar gepflegt und lässt sich dank eines kleinen Rundgangs mit Infotafeln prima erkunden.
Ein weiteres Highlight ist der große Park Komrčar. Oben spaziert man gemütlich unter Pinien, unten direkt am Meer entlang. Das Wasser ist so klar, dass man sogar von oben die Seeigel erkennen kann.
Nur unsere frühere Eis- und Kuchenstation gab es leider nicht mehr wie damals. Schade, manche Urlaubstraditionen überleben eben nicht ewig.
Am Nachmittag waren wir wieder zurück in unserem Mobilheim. Tatsächlich war heute der einzige Tag in unseren 14 Tagen, an dem es bewölkt war. Wir sind trotzdem noch ein bisschen an den Strand, aber dann kam ein so kalter Wind auf, dass ans Schwimmen wirklich nicht mehr zu denken war. Brrr!
Also machten wir später noch einen ausgedehnten Spaziergang durch das Pinienwäldchen, in dem wir früher schon Minigolf gespielt hatten. Dabei sind wir natürlich wieder in Erinnerungen versunken. Es ist schon verrückt, wie viele schöne Momente einem an vertrauten Orten plötzlich wieder einfallen.
Ich habe mich hier so unglaublich wohlgefühlt, dass ich am liebsten noch ein paar Tage geblieben wäre. Aber unsere Reisepläne sahen nun mal anders aus. Wer weiß, vielleicht kommen wir irgendwann doch noch einmal für eine ganze Woche hierher. Ich hätte jedenfalls nichts dagegen!
Am Abend gab es dann noch einmal leckere Ćevapčići, Miš-maš und einen San Marino Drink – alles kleine Erinnerungen an unsere früheren Urlaube. So ging ein Tag zu Ende, der nicht nur schöne Orte, sondern auch viele alte Gefühle zurückgebracht hat.
Heute ging es endlich auf die Insel Rab! Wie schon erwähnt, habe ich hier zehn Jahre lang meine Sommerferien verbracht, meistens drei bis vier Wochen am Stück. Danach war ich tatsächlich nie wieder dort. Entsprechend viele Erinnerungen hängen an diesem Ort, die eigentlich schon mit der Fährfahrt anfangen. Das letzte Mal war ich vor sage und schreibe 44 Jahren hier. Aber keine Sorge, ich erspare euch jetzt den kompletten nostalgischen Rückblick.
Ursprünglich wollten wir von Pula über die Brücke bei Krk fahren und von dort direkt mit der Fähre nach Lopar auf Rab übersetzen. Leider waren die Fährzeiten ziemlich ungünstig – eine zu früh, die andere zu spät. Also ging es stattdessen über die Küstenstraße und mit der Rab-Fähre auf die Insel. Von dort mussten wir allerdings noch einmal quer über die ganze Insel bis nach Lopar fahren. Dafür gab es unterwegs wenigstens schöne Aussichten!
Für die nächsten Tage hatten wir wieder ein Mobilheim gebucht, diesmal auf dem Valamar Camping San Marino in Lopar. Es war ähnlich eingerichtet wie unsere vorherige Unterkunft, aber einen Tick moderner. Die Anlage war sehr gepflegt und machte einen guten Eindruck. Nur bis zum Meer war es ein bisschen weiter.
Weniger gut gefallen hat uns, dass die Mobilheime ziemlich eng beieinanderstanden. Man konnte den Nachbarn teilweise direkt ins Zimmer schauen – und umgekehrt natürlich auch. Zum Glück gab es Vorhänge, die bei Bedarf für etwas Privatsphäre sorgten. Als wir dort waren, war es nicht mehr besonders voll, aber in der Hochsaison könnte ich mir das schon etwas unangenehm vorstellen. Schließlich möchte man im Urlaub entspannen und nicht gleich am Familienleben der Nachbarn teilnehmen.
Viel unternommen haben wir an diesem Tag nicht mehr. Ich habe meinem Mann erst einmal alles gezeigt, was ich von früher kannte. Ein Grund, warum ich unbedingt noch einmal nach Rab wollte, war der wunderschöne Sandstrand, den man in Kroatien ja nicht allzu oft findet.
Hier kann man kilometerweit ins Meer hineinlaufen, das Wasser ist herrlich klar und man kann wunderbar mit den Füßen durchs Wasser spazieren. Einfach traumhaft! Früher gab es noch keine Liegestühle, Sonnenschirme, Tretboote und Wasserrutschen – da war alles viel ursprünglicher.
Auch sonst hat sich einiges verändert: Aus kleinen Wegen und Feldwegen sind richtige Straßen geworden, dazu gibt es jede Menge neue Häuser und Restaurants. Früher konnte man die Lokale fast an einer Hand abzählen. Trotzdem war es schön, wieder hier zu sein.
Natürlich ging es auch ins Wasser. Wobei „springen“ etwas übertrieben ist – wir sind eher gefühlt stundenlang hineingewatet, bis es endlich tief genug war.
Abends gab es Pizza im Restaurant auf dem Campingplatz. Die war ganz okay, aber immerhin mussten wir nicht selbst kochen!
Heute ging es für uns in den Nationalpark Kap Kamenjak, ganz im Süden von Istrien. Der Park kostet Eintritt, wobei der Preis je nach Saison und Fortbewegungsmittel variiert. In der Nebensaison haben wir 10 € für einen ganzen Tag mit dem Auto bezahlt.
Was uns ziemlich überrascht hat: Es waren unglaublich viele Radfahrer unterwegs. Und ganz ehrlich, ich weiß nicht, ob ich mir das freiwillig antun würde. Die Straßen waren teilweise schon mit dem Auto ein kleines Abenteuer – und die waren nicht gerade in einem Zustand, bei dem man entspannt vor sich hinradelt. Dazu kommt, dass die Wege teilweise ziemlich staubig sind. Die Radfahrer sahen entsprechend auch aus. Aber gut, jeder wie er mag.
Landschaftlich lohnt sich der Park auf jeden Fall. Das Wasser ist teilweise so klar, dass man sich fragt, warum man eigentlich überhaupt noch irgendwo anders baden gehen soll. Wir hatten uns vorab mehrere Punkte herausgesucht, die wir uns anschauen wollten, und sind einfach von einem zum nächsten gefahren.
Unser erster Stopp war Školjić. Dort sind wir eine ganze Weile am Meer entlanggelaufen und haben die Aussicht genossen. Das Wasser war wirklich unglaublich klar und gerade an den felsigen Abschnitten sieht man richtig schön, wie türkis es teilweise wird.
Danach ging es weiter zur Njive Beach. Hier gibt es auch eine kleine Bar, die sich perfekt für eine Pause eignet. Im Park soll es noch mehrere solcher Bars geben, aber ich glaube, wenn man wirklich alle entdecken möchte, sollte man besser gleich ein paar Tage einplanen. Wir hatten jedenfalls nach kurzer Zeit schon das Gefühl, dass wir eigentlich ständig irgendwo anhalten könnten.
An der Njive Beach stehen außerdem die bekannten zwei großen Stühle, die natürlich auch als Fotomotiv herhalten mussten. Wenn schon überall solche riesigen Sitzgelegenheiten herumstehen, dann setzt man sich halt drauf.
Von dort aus ging es weiter durch den Park. Irgendwann kommt man am bekannten Bilderrahmen vorbei – wieder so ein Spot, an dem man natürlich nicht einfach vorbeifahren kann, ohne zumindest einmal stehenzubleiben.
Danach ging es weiter zur berühmten Safari Bar – und die war wirklich cool! Die Bar liegt mitten im Grünen und ist komplett urig und irgendwie zusammengebastelt. Vieles wurde aus Holz, Bambus und angeschwemmten Materialien gebaut. Strom und Wasser gibt es dort tatsächlich nicht wie in einer normalen Bar, stattdessen wird unter anderem Solarenergie genutzt.
An der kleinen Bude gibt es Getränke und leckere Kleinigkeiten. Besonders witzig: Man bestellt sein Getränk und zapft es sich anschließend am Hahn einfach selbst. So muss Selbstbedienung aussehen.
Hier hätte ich tatsächlich den ganzen Tag bleiben können. Es war allerdings auch ziemlich voll, was bei so einem besonderen Ort aber wohl kaum überrascht.
Von der Safari Bar sind wir noch ein Stück weiter zu den Felsen gelaufen, wo es wohl die berühmten Klippenspringer gibt. Tja, wir haben leider keinen einzigen gesehen. Vielleicht waren wir einfach zu früh dran oder die Herren und Damen hatten an diesem Tag keine Lust auf Action.
Trotzdem: Was für ein toller Ausflug! Kap Kamenjak hat uns richtig gut gefallen und die Safari Bar war definitiv eines meiner Highlights.
Am Abend sind wir dann einfach nochmal nach Fažana gelaufen. Uns hatte es dort am Abend zuvor so gut gefallen, dass wir kurzerhand beschlossen haben: Da gehen wir nochmal hin.
In einer kleinen Bar gab es dann für uns eine richtig leckere Trüffelpasta. Istrien ist ja bekannt für seine Trüffel – und wenn man schon mal hier ist, muss man das natürlich auch ausprobieren. Und ja, können wir definitiv empfehlen!
Und weil ein Abend in Istrien offenbar nicht ohne Sonnenuntergang auskommt, gab es natürlich auch diesmal wieder einen. Mittlerweile fast schon Routine.
Tag 3 ging es für uns erst einmal nach Pula. Direkt unterhalb des Amphitheaters gibt es einen großen Parkplatz. Parken war im Urlaub allerdings echt teuer: 3 € pro Stunde waren keine Seltenheit, manchmal sogar 5 €.
Als ich dann vor dem Amphitheater stand, hatte ich aber erst einmal einen richtigen Wow-Effekt. Wahnsinn, wie beeindruckend dieses Bauwerk ist!
Die Arena stammt aus dem 1. Jahrhundert und gehört zu den besterhaltenen römischen Amphitheatern der Welt. Früher fanden hier Gladiatorenkämpfe statt, heute werden dort unter anderem Konzerte veranstaltet.
Wir sind einmal komplett um die Arena herumgelaufen und konnten dabei immer wieder neue Einblicke entdecken. Es lohnt sich definitiv, sie von allen Seiten anzuschauen!
Oben auf dem Berg machten wir anschließend noch einen kurzen Abstecher zur Church of St. Anthony. Besonders gut gefallen hat mir dort die Orgel mit dem Fenster dahinter. Eine schöne kleine Entdeckung auf unserem Weg durch Pula.
Danach ging es für uns weiter in die Stadt zur Kathedrale der Maria Himmelfahrt und ihrem Glockenturm. Ich fand es besonders spannend zu erfahren, dass für den Bau des Glockenturms Steine aus dem Amphitheater verwendet wurden. Irgendwie schon verrückt, dass man damit ein kleines Stück der römischen Geschichte direkt wiederfindet.
Durch die schönen Gassen mit kleinen Geschäften ging es für uns weiter zum Augustustempel und dem historischen Rathaus am Forum. Der Augustustempel stammt aus der römischen Zeit und gehört zu den ältesten Bauwerken in Pula.
Noch ein Stück weiter kamen wir zum Sergierbogen, einem römischen Triumphbogen aus dem 1. Jahrhundert v. Chr. Ich fand es spannend, wie viele historische Bauwerke sich hier mitten im heutigen Stadtbild befinden.
Kurz dahinter liegt die Markthalle. Leider waren wir dafür schon fast zu spät. In der Markthalle selbst gibt es verschiedene Essensstände, während sich direkt dahinter im Freien weitere Marktstände befinden.
Irgendwann standen wir dann an der Zerostraße und mir fiel wieder ein, dass ich zuvor etwas über die unterirdischen Tunnelsysteme von Pula gelesen hatte. Also nichts wie hinein! Es gibt mehrere Eingänge, wir kauften unser Ticket direkt am Automaten und schon ging es unter die Erde.
Das Tunnelsystem ist wirklich unglaublich. Die Gänge stammen größtenteils aus der österreichisch-ungarischen Zeit und dienten als Schutz- und Verteidigungsanlagen. In den Tunneln gibt es heute verschiedene Ausstellungen, sodass man beim Rundgang immer wieder etwas zu entdecken hat.
An einer Stelle kann man mit dem Aufzug hinauf zur Festung Kaštel fahren. Auch dort gibt es verschiedene Ausstellungen und man kann ein bisschen durch die Festung laufen. Besonders schön ist aber die Aussicht von hier oben über die Stadt und den Hafen.
Anschließend fuhren wir wieder mit dem Aufzug nach unten und liefen noch ein Stück durch die Tunnel. Eine wirklich ungewöhnliche Art, Pula zu entdecken, und für uns definitiv ein kleines Highlight des Tages.
Nach einer kurzen Pause auf unserer Terrasse am Mobilheim ging es für uns wieder los. Wir liefen die Promenade immer am Meer entlang zu einem Restaurant zum Essen. Dieses Mal wollten wir ein anderes ausprobieren. Da mir die Portion am Tag zuvor viel zu groß gewesen war, bestellte ich mir nur einen Thunfischsalat. Aber auch der war riesig – so langsam lernte ich, dass die Portionen hier wirklich nicht klein ausfallen!
Nach dem Essen liefen wir noch ein Stück weiter, vorbei an einem kleinen, hübsch gestalteten Oliven-Lehrpfad. Unterwegs kamen wir auch an der Statue von Mate Parlov vorbei. Der aus Split stammende Boxer war Olympiasieger und Weltmeister und gehört zu den bekanntesten Sportpersönlichkeiten Kroatiens.
Kurz darauf erreichten wir das schöne kleine Dörfchen Fažana. Ich fand es hier richtig hübsch und dachte sofort: Hätten wir das gewusst, wären wir gleich bis hierher zum Essen gelaufen!
Auf dem Rückweg wurden wir dann noch mit einem tollen Sonnenuntergang belohnt. Den Abend ließen wir anschließend ganz entspannt mit einem Cocktail in einer der Strandbars ausklingen.
Heute ging es für uns weiter Richtung Kroatien. Da wir allerdings noch etwas zu früh für unsere Unterkunft waren, beschlossen wir, einen Zwischenstopp in Rovinj einzulegen. Und was soll ich sagen? Wie schön ist bitte diese Stadt?! Ich habe mich tatsächlich auf den ersten Blick verliebt und wäre am liebsten direkt dort geblieben.
Besonders begeistert haben mich die vielen kleinen Läden mit tollem Kunsthandwerk. Hier gab es so viele besondere, kreative Dinge zu entdecken, eben nicht nur den typischen Touristenkram. Ich hätte stundenlang durch die kleinen Gassen schlendern können und hätte bestimmt noch in der nächsten Ecke etwas Schönes entdeckt.
Ganz oben auf dem Hügel thront die Kirche der Heiligen Euphemia, das Wahrzeichen von Rovinj. Direkt daneben gibt es ein kleines Café, in dem man wunderbar sitzen, eine kleine Erfrischung genießen und den schönen Blick über die Stadt auf sich wirken lassen kann.
Hier würde ich auf jeden Fall noch einmal hinfahren, wenn sich die Gelegenheit ergibt. Denn unser Besuch war leider nur ein kleiner Zwischenstopp – für Rovinj hätte ich mir definitiv mehr Zeit gewünscht.
Danach ging es für uns weiter zum Campingplatz Bi Village kurz vor Pula. Was für eine riesige Campinganlage – wirklich Wahnsinn! Wir hatten dort ein Mobilheim gemietet und waren sehr zufrieden. Unseres lag ganz vorne mit Blick aufs Meer, und das war natürlich einfach herrlich. Den Ausblick haben wir sehr genossen.
Am Abend sind wir noch ein Stück an der Promenade entlanggelaufen. Hier kann man richtig schön und gefühlt ewig am Meer entlangspazieren. Der Strand besteht, wie so oft in Kroatien, aus Kies.
In einem der Restaurants auf dem Campingplatz haben wir dann unsere ersten Cevapcici gegessen und dabei den ersten wunderschönen Sonnenuntergang genossen. Ein richtig schöner Abschluss für unseren ersten Tag in Kroatien.
Unser Kroatien-Urlaub – Tag für Tag
Hier kommt nun unser Urlaubsbericht – jeden Tag ein kleines bisschen. ? Wir waren 14 Tage in Kroatien unterwegs und haben dabei so einiges gesehen und erlebt.
Für mich war diese Reise auch eine kleine Reise in die Vergangenheit: In meiner Kindheit und Jugend habe ich ganze zehn Jahre lang mit meinen Eltern die Sommerferien auf der Insel Rab verbracht – meistens drei bis vier Wochen. Danach war ich viele Jahre nicht mehr in Kroatien und hatte tatsächlich völlig vergessen, wie wunderschön es dort ist.
Diesmal wollten wir gleich mehrere Orte entdecken. Unsere Ziele ware Pula, Rab, Zadar und schließlich ein Ort in der Nähe von Split.
Was uns auf der gesamten Reise besonders positiv überrascht hat: Wir hatten durchweg tolle Unterkünfte und – bis auf eine Ausnahme – auch immer sehr gutes Essen. Die Menschen, denen wir begegnet sind, waren ausnahmslos freundlich und herzlich. Viele sprachen sogar Deutsch, und wenn das einmal nicht der Fall war, konnten wir uns problemlos auf Englisch verständigen.
Da uns die Strecke bis Pula dann aber doch etwas zu weit erschien, entschieden wir uns für einen Zwischenstopp in Österreich.
Unser erstes Ziel war der Familiengasthof St. Wolfgang, hoch oben über dem Millstätter See. Und schon die Fahrt dorthin war ein kleines Abenteuer! Je weiter wir nach oben kamen, desto kurviger und schmaler wurden die Straßen – da kam schon die eine oder andere Frage auf, ob wir hier wirklich richtig sind
Aber oben angekommen, war schnell klar: Die Fahrt hatte sich gelohnt!
Der Gasthof lag wunderschön und vor allem unglaublich ruhig. Diese Ruhe nach der langen Anfahrt war einfach herrlich. Unsere Zimmer waren wunderschön und gemütlich, und am nächsten Morgen erwartete uns ein Frühstück, das wirklich keine Wünsche offenließ.
Nach unserem schönen Start im Familiengasthof wollten wir natürlich auch noch etwas vom Millstätter See sehen. Also ging es hinunter nach Seeboden und direkt an den See.
Allerdings mussten wir feststellen, dass es gar nicht so einfach ist, überall ans Wasser zu kommen. Viele Bereiche gehören zu Hotels oder privaten Anlagen und sind entsprechend nicht frei zugänglich. Es gibt aber einige schöne Parks, von denen aus man problemlos an den See gelangt, zum Beispiel den Klingerpark oder den Blumenpark.
Anschließend sind wir noch weiter nach Millstatt gefahren. Dort war allerdings gerade ein Fest und entsprechend jede Menge los. Da uns das dann doch etwas zu trubelig war, haben wir kurzerhand beschlossen, uns einfach etwas zu essen zu suchen.
Unsere Wahl fiel auf das Kap 4613 – und das war eine richtig gute Entscheidung! Das Restaurant liegt direkt auf dem Wasser und bietet einen traumhaften Blick über den See.
Die Speisekarte ist eher klein und es gibt hauptsächlich Kleinigkeiten, aber genau das hat für uns an diesem Nachmittag wunderbar gepasst. Ich hatte eine Kürbissuppe, mein Mann ein Brot mit Fisch – beides war richtig lecker.
Mit gutem Essen, einem tollen Ausblick und dem See direkt vor der Nase konnten wir den Nachmittag schließlich ganz entspannt ausklingen lassen. Ein wirklich schöner erster Eindruck vom Millstätter See!
Weiter geht es mit den Herbstbasteleien. Ich liebe es einfach, mit Naturmaterialien zu arbeiten und dabei immer wieder in meinem Fundus zu stöbern. Oft finden sich dort die unterschiedlichsten Dinge, die irgendwann einmal für ein anderes Projekt gedacht waren und nun auf ihren großen Auftritt warten.
Für dieses Gesteck habe ich verschiedene Naturmaterialien mit unterschiedlichen Deko-Elementen aus meinem Fundus kombiniert. Dabei darf es bei mir gerne ein bisschen bunt gemischt sein – gerade das macht für mich den besonderen Charme solcher Dekorationen aus.
So ist dieses herbstliche Gesteck ganz unkompliziert entstanden und bringt jetzt ein schönes Stück Herbst ins Haus.
So langsam wird es draußen herbstlich, und da hatte ich mal wieder Lust, etwas Kleines zu basteln. Herausgekommen ist eine kleine Gespenster-Lichterkette – und ich finde die Gespenster einfach total knuffig!
Das Ganze ist übrigens gar nicht kompliziert und ihr braucht nur ein paar einfache Dinge. Für die Form habe ich einen Tischtennisball und einen kleinen Pappbecher verwendet. Mit einem Teller könnt ihr euch außerdem ganz einfach Kreise aus Butterbrotpapier ausschneiden.
Für jeden Geist habe ich vier Kreise genommen. Die Kreise zuerst zusammenknüllen und anschließend kurz ins Wasser legen. Danach gut ausdrücken, vorsichtig wieder auseinanderfalten und über die vorbereitete Form legen. Die vier Lagen kommen dabei übereinander.
Das Ganze nun für ein paar Stunden gut trocknen lassen. Wenn alles schön trocken ist, könnt ihr die Form vorsichtig unten herausziehen.
Jetzt fehlen nur noch die Gesichter: ein paar Augen und ein kleiner Mund – schon sehen die kleinen Geister richtig süß aus.
Zum Schluss noch ein kleines Loch oben in jeden Geist machen und die Lichterkette hindurchziehen.
Und fertig ist die kleine Gespenster-Lichterkette!
Ich finde, sie passt perfekt zu den ersten gemütlichen Herbstabenden und sorgt gleich für ein bisschen schaurig-schöne Stimmung.
So langsam wird es herbstlich, und ich habe schon mal angefangen, neue Herbstdeko für den Garten zu basteln.
Aus ganz einfachen Rasenkantensteinen sind diese lustigen kleinen Geister entstanden. Ich finde, sie sehen richtig gut aus und sind eine schöne, einfache Idee für die Herbstzeit.
Ich glaube, ich werde auf jeden Fall noch ein paar weitere machen. Dann wirken die kleinen Geister bestimmt noch besser, wenn gleich eine ganze Gruppe im Garten steht.