Heike`s Stempel und Bastelstube.....Reisen und das Leben genießen
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Juni 2016

Aufbruch zu unserer Norwegenrundreise 3 1/2 Wochen, wir haben Hotels, Appartments und Hütten alle im Vorfeld gebucht, einen groben Plan gemacht, was wir uns ansehen wollen.  Uns nach langem Hin-und Her gegen das Nordkap entschieden, und uns auf Süd- und Mittelnorwegen konzentriert. Den Norden werden wir dann mal in einer eigenen Reise abklappern.

Die Reise ging in Etappen von Kristiansand nach Kristiansund, trotz der kleinen Etappen, sind wir ca. 6000 km gefahren, wir hatten traumhaftes Wetter, haben wunderschöne Landschaften gesehen, die Unterkünfte waren fast alle sehr gut, es war nahezu perfekt!

Tag 1:

Gut zu schaffen war unsere erste Etappe von Karlsruhe nach Schleswig, dort haben wir in dem schnuckeligen, kleine "Hotel Schleiblick" übernachtet. Die Zimmer sind so liebevoll eingerichtet und alleine für das tolle Frühstück würde ich nochmal dahin fahren. Da wir schon gegen 16 Uhr da waren hatten wir noch genug Zeit für einen Spaziergang. Den Dom kann ich sehr empfehlen ein toller Bau, die Altstadt ist wunderschön und auch ein Spaziergang direkt an der Schlei ist sehr zu empfehlen.

Tag 2:

Heute ginges  von Schleswig Richtung Hirtshals, da wir viel zu früh da waren, wir hatten erst die Fähre abends um 18 Uhr gebucht, konnten wir noch in Norby in Dänemark an den Strand. Hier wurden Erinnerung wach, da wir mit unseren Kinder schon mal hier Ferien gemacht haben.

Um 18 Uhr ging es dann mit der Schnellfähre nach Kristiansand. Dort hatten wir für eine Nacht ein Zimmer im Thon Hotel Kristiansand gebucht. Von der Fähre knappe 5 Minuten, gut zu finden, schönes Zimmer. Da wir ja hier zum ersten Mal wieder den Luxus hatten das es nicht dunkel wird, hatten wir auch noch genug Zeit für einen kleinen Spaziergang durch Kristiansand und wurden am Ende des Tages mit diesem traumhaften Farbenspiel am Himmel belohnt.

Tag 3:

Von Kristiansand aus war unser erstes Ziel der Lindesnes Leuchtturm, das ist der südlichste Punkt Norwegens.

Von dort ging es dann die erste spektakuläre Straße an der Küste entlang Richtung Starvanger und dort erstmal zu den Sverd i Fjell bevor es zum Hotel "Best Western Havly" ging.

Am Abend war noch genug Zeit um eine Runde durch die Stadt, den Hafen und die super schöne Altstadt zu drehen. Das Erdölmuseum hatte leider schon zu, aber auch von außen hat es eine interessante Form.

Tag 4:

 

Heute stand ein Tagesausflug von Starvanger auf dem Programm und zwar ging es zum Preikestolen. Ein absolutes Muss wenn man in der Gegend ist, allerdings braucht es schon ein bißchen Kondition und wenn möglich nicht an einem Wochenende hoch gehen. Wir kamen uns teilweise vor wie auf einer Ameisenstraße so viele Menschen, die sich hintereinander da hochquälen und dann die total überfüllte Plattform, aber der Ausblick gigantisch! Wir sind ziemlich genau 2 Stunden hoch gelaufen und auch wieder runter.
Heute haben wir dann gelernt wenn man nicht zu viel Zeit verlieren will immer informieren wie die Fähren fahren! Wir haben für Hin-und Rückweg verschiedene Wege gewählt denn auch die Landschaft unterwegst ist atemberaubend!

Tag 5:

 

Ging es von Starvanger für 2 Nächt nach Bergen. Hier gabe es dann das Experiment "wohnen wie die Einheimischen", über AirBnb hatten wir ein kleines City Appartment, total Zentral. Klein trift es absolut, es war alles da und drin, total verwinkelt, Parkplätze gibt es irgendwie auch in ganz Bergen nicht, also blieb uns nur das teure Parkhaus in der Nähe der Unterkunft, aber wir konnten tatsächlich alles zu Fuß erreichen in den nächsten zwei Tagen und das ist ja auch schon mal was. Wir haben uns erstmal treiben lassen, zur Altstadt, Markthalle, zu den großen Schiffen, das Wetter war leider nicht so schön!

Tag 6:

 

Heute meinte es das Wetter auch wieder gut mit uns, wunderschöner Sonnenschein und somit noch mal das volle Programm bei schönem Wetter. Heute sollte es dann auch mit der Floyen Bahn auf den Hausberg gehen, aber als wir die Schlange sahen, haben wir das auf den späten Nachmittag verschoben. Überhaupt ein guter Tipp, wartet bis zum späten Nachmittag, wenn ihr Zeit habt, bis die Tagestouristen, die aus den Kreuzfahrtschiffen wieder weg sind, dann ist alles viel angenehmer.

Richtung Aquarium kann man eine wunderschöne Runde fast immer am Wasser drehen, schön Kaffee trinken und wenn man Glück hat kommt dort auch gerade ein Hurtigroutenschiff an.

Der Markt ist auf jeden Fall ein Besuch wert und natürlich die wunderschöne Altstadt.

Gegen 17 Uhr sind wir dann mit dem Floyen Bahn hoch gefahren, traumhaft!!!!!! Oben kann man auch noch ganz schön laufen, zwischen einigen Holztrollen her und runter ging es dann zu Fuß!

Tag 7:

 

Heute ging es weiter von Bergen für 3 Nächte an den Hardangerfjord.

Der erste Stopp war am Steindalfossen, die Wassermassen sind schon echt gewaltig! Der erste Schnee, ach an der Landschaft kann man sich einfach nicht satt sehen.
Wir waren im Thon Hotel Sandven, der absolute Hammer! Wir hatten ein riesiges Appartment mit Fjordblick, einer kleinen Terasse, hier hätte ich noch länger bleiben können.

Tag 8:

 

Tagesausflug zum Folgefonn Gletscher, die Passstraße hoch ein Erlebniss, der Schnee am Rand wird immer mehr, unmengen von Schnee, die wir so noch nie gesehen haben.

Von dort weiter nach Odda und zum Lätefoss, hier sollte ihr unbedingt über die kleine Brücke gehen (ja man wird klitschnass), aber dahinter gibt es einen kleinen Weg hoch und wenn man Glück hat, sieht man hier einen tollen Regenbogen über dem Wasserfall.
Auf dem Heimweg kamen wir noch am Langfossen vorbei, hier haben wir aber nur noch kurz angehalten, da der Heimweg dann doch noch eine ganze Ecke zu fahren war.

Tag 9:

 

Unser heutiges Ziel war die Hardangervidda, der erste Stopp war an der Hardangerbrücke mit anschließendem Tunnel. Es ist schon irre da durchzufahren und dann gibt es am Ende einen riesigen Parklatz und einen sehr guten neuen Weg um zu Fuß nochmal auf die Brücke zu gehen, also das lohnt sich auf jeden Fall!

Mein Mann hatte mal wieder so einen Miniweg aufgespürt an dessen Ende es eine Parkmöglichkeit gab. Von dort sind wir ca. eine Stunde in eine Richtung gelaufen, haben dann aber doch aufgeben, da es noch zu viel Schnee gab. Aber die Straße hoch, hab ich echt ein paarmal die Luft angehalten und die Landschaft ein Traum!

Von dort ging es noch zum Voringfossen, leider war da gerade eine riesen Baustelle und man konnte den Weg den wir uns rausgesucht hatten nicht laufen, nur so ein kurzes Stück zum Wasserfall.

Tag 10:

 

Es ging weiter vom Hardangerfjord, für eine Nacht, nach Skahjem Gard ca. 148km. Wir hatten uns in der Nähe der Flam Bahn ein Appartment gemietet, was sich im Nachhinein als richtiges Glück rausstellte, da es mittags so voll an der Bahn war, so konnten wir Karten für den letzten Zug buchen und waren dann fast alleine im Zug. Die Fahrt lohnt sich auf jeden Fall! Auf dem Weg nach Flam haben wir noch einen kurzen Stopp am Tvinnefossen gemacht.

 

Tag 11:

 

Heute ging es weiter von Flam nach Briksdalsbre Fjellstove Campingplatz mit Hütten(ca 206 km). Hättten wir vorher gewusst wie schön es hier auf dem Platz ist wären wir hier sicher länger geblieben

Erster Stopp heute war der Aussichtspunkt Stegastein, wir waren schon um 9 Uhr da, also noch keine Touristenmassen, traumhafter Blick! Weiter ging es durch eine traumhafte Schneelandschaft bei Sonnenschein und kurzen Hosen, Aurlandsfjellet. Ein kurzer Rundgang durch die Altstadt von Leardal und in Kaupanger auf dem Friedhof. Wir waren dann erst gegen 17 Uhr an unserem Campingplatz, das war auch gut so, so waren die Tagestouristen wieder weg und wir waren fast alleine als wir uns auf den Weg zum Gletscher gemacht haben, wunderschön!

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