Heike`s Stempel und Bastelstube.....Reisen und das Leben genießen
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Lausitzerseenland September 2022

Von Usedom ging es dann weiter ins Lausitzerseenland, an den Geierswaldersee. Unser Appartment war im " Der LeuchtTurm" Komplex, wunderschön! Es gibt einige Möglichkeiten zum Essen, allerdings hat nicht immer alles auf. Wir haben in der Bikini Bar sehr lecker gegessen und echt gute Coktails getrunken.

Tag 1: Wir haben dann mal gleich mit einer Radtour gestartet, da für die nächsten Tage schlechteres Wetter angesagt wurde. Wir haben uns für die Tour um den Geierswaldersee und Senftenbergesee entschieden, da der ja direkt vor der Haustüre startete. Viele von den Seen sind schon mit Kanälen miteinander verbunden, aber noch nicht alle.
Eine wirklich schöne Radstrecke, mein Highlight der rostige Nagel und die Aussicht von dort oben. Eine kurze Runde durch Senftenberg gedreht und noch die Gartenstadt Marga angesehen (aber die macht wohl nur Sinn mit einer Führung). Im Verlauf des Urlaubs haben wir noch einiges über die Gartenstädte erfahren.

Im Hafencamp am Senftenberger See hatte dann endlich mal ein Cafe auf und wir konnten uns dort mit Kuchen stärken.

Am späten Nachmittag sind wir noch zur Krabat Mühle gefahren, das war nicht weit von uns und eigentlich wollten wir dort essen, aber das Restaurant hatte zu (wie fast alles montags). Aber da wir schon mal da waren haben wir uns ein bißchen umgeschaut. Ich bin ja ein totaler Kinder-und Jugendbuchfan, aber Krabat hat ich leider nie gelesen (keine Ahnung warum, muß ich mal nachholen). Daher konnte ich mit der Mühle auch nicht so viel anfangen, aber der ganze Ort scheint im Krabat Fieber zu sein. Überall findet man die Raben. Auf dem Gelände befindet sich auch ein kleines sorbisches Museum.

Tag 2: Heute ging es zur Rakotzbrücke, ich hatte schon so viele Bilder im Internet gesehen. In Natura ist sie noch viel schöner und liegt in einem großen Rhododendronpark, das ist bestimmt unglaublich wenn die Frühling alle blühen.

Von dort ging es nach Bad Muskau, auch das Schloß hier ist unglaublich schön. Es grenzt ein riesiger Park an das Schloß, aber da das Wetter nicht so mitspielte haben wir uns den geschenkt und sind erstmal mit dem Auto weiter gefahren um mal wieder im Trockenen zu sein.

Da es immer wieder regnete, waren wir so ein bißchen unschlüssig was wir machen sollen, auf unserer Karte war noch der Findlingspark in Nochten eingezeichnet. Eigentlich wollten wir den gar nicht ansehen, aber da hätten wir was verpasst! So ein toller Park, wahnsinn wie man auch einen Park mit Findlingen und viel Schotter so zum Blühen erwecken kann! Besonders fasziniert hat mich der Kontrast mit dem Kraftwerk immer im Hintergrunde.

Zwischen den Schauern haben wir noch einen kleinen Abstecher zum Theater im Ohr gemacht, das hat bestimmt eine tolle Akustik.

Zum Abschluß ging es noch nach Bautzen, als erstes fallen die vielen Türme in der Stadt auf. Bautzen hat eine wirklich schöne Altstadt und schöne kleine Gassen zu entdecken. Bekannt ist Bautzen auch für seinen Senf, den ihr im Senfladen probieren und kaufen könnt. Highlight war das Restaurant "Die Bautzener Senfstube", fast alles Gerichte mit Senf, sehr, sehr lecker und auch sehr gemütlich.

Tag 3: Heute ging es zuerst zu den Biotürmen in Lauchhammer, allerdings kann man die nur am Wochenende besichtigen. Nach den Öffnungszeiten solltet ihr euch überall immer erkundigen, die sind oft sehr eingeschränkt.

Da es den ganzen Tag regnete ging es dann weiter in die Energiefabrik Knappenrode, hier kann man sich gut 2-3 Stunden aufhalten. Sehr interessant gemacht das Museum.

Mein Mann ist dann noch kurz ins Zuse Museum in Hoyerswerda, ich bin in der Zeit ein bißchen durch die Stadt gelaufen. Auf dem Heimweg sind wir dann nochmal zur Krabat Mühle gefahren und haben dort im Restaurant, sorbische Essen probiert. Auf dem Foto seht ihr die Brotsuppe.

Tag 4: Das erste Ziel war der Aussichtsturm Hörlitz, von hier hat man eine tollen Blick auf den Lausitzring, sowie auf den Solar und Windpark.

Nächstes Ziel war die Abraumförderbrücke F 60 unglaublich dieses Teil, das kommt auf den Fotos gar nicht raus. Sie wird auch als "liegender Eiffelturm der Lausitz" bezeichnet. Man kann verschiedene Führungen buchen, wir haben die große Tour gemacht, ihr solltet allerdings schwindelfrei sein, denn am Ende seit ihr ungefähr auf 80 m Höhe. Bei all unseren Touren haben wir festgestellt das die Leute, die die Touren machen, alle mit Herz und Seele dabei sind. Ich kann euch diese Tour nur empfehlen! Die Gesamtlänge der Maschine ist 502 Meter,

Von dort sind wir noch nach Calau gefahren, wir hatten von dem Witzerundweg gelesen. Auf einigen Tafeln erfährt man etwas über die Stadt und ein Witz ist auch immer noch dabei, ganz nett gemacht.

Tag 4: An diesem Tag haben wir uns auf den Weg nach Görlitz gemacht, war zwar eine ganze Ecke zu fahren, aber hat sich total gelohnt. Die Stadt hat mir so gut gefallen, das ich auf jeden Fall nochmal für ein paar Tage hinmöchte, denn man kann gar nicht alles sehen an einem Tag, nur so einen oberflächlichen Eindruck bekommen.
Das Görlitz sehr beliebt bei Filmemachern ist, hatte ich schon im Vorfeld gelesen. Leider gab es die Filmführung an dem Tag nicht. So haben wir eine tolle, normale Stadtführung gemacht, die wirklich sehr schön war und viel Spaß gemacht hat.
Auf dem Foto in der Mitte seht ihr das Kaufhaus in dem der Film "Grand Budapest Hotel" gedreht wurde auch das kann man besichtigen, aber auch nur an bestimmten Tagen.

Wie gesagt es gibt so viel zu sehen, der Dom, der Flüsterbogen, man kann auf der anderen Seite vom Fluß auf die polnische Seite von Görlitz, es gibt eine Mikveh (die man ab und zu besichtigen kann. Von der Nachbildung des heiligen Grabes in Görlitz hatte ich noch nie gehört, aber auch dafür hatten wir leider nicht genug Zeit, wäre sicher eine tolle Führung geworden. Zwischendurch haben wir uns mit Mohnpielen gestärkt, auch mega lecker. Also wie gesagt Görlitz steht ganz oben auf der Liste von Städten die wir uns nochmal genauer ansehen möchten.

Auf dem Rückweg kamen wir noch am Turm am schweren Berg vorbei und diesmal war er noch auf. Also sind wir kurz hoch um den Ausblick auf den Tagebau zu werfen.

 

 

 

 

 

An unserem letzten Abend im Lausitzerseenland bekamen wir noch diesen tollen Sonnenuntergang zu sehen.

Die kommende Ziele gehören natürlich nicht mehr zum Lausitzerseenland, aber immer noch zur Lausitz.

Tag 5: Heute ging es für uns weiter nach Zittau, unterwegst gab es einen Halt in Herrnhut, wo die Sterne hergestellt werden. Dort gibt es einen kleinen Showroom und natürlich kann man die Sterne dort in allen Größen und Farben kaufen.

Ich kannte die Sterne vom Sehen, aber mir war gar nicht so die Geschichte dahinter bekannt, das es die schon seit 160 Jahren gibt und in einer Brüdergemeinde entstanden sind.

Dann ging es nach Zittau, auch hier hatten wir wieder einen sehr schöne Wohnung sehr zentral. Allerdings war genau an den zwei Tagen wo wir da waren Landeserntedankfest in der Stadt. Es war sehr voll und eben alles voll mit Buden und Zelten, hat ein bißchen gebraucht bis ich mit Zittau warm geworden bin. Sehr viele Straßen mit leerstehenden Geschäften. Der Innenstadtkern ist sehr schön, die traditionellen Restaurants die wir gerne besucht hätten, warn komplett ausgebucht.

Hier in Zittau gibt es ein großes und ein kleines Zittauer Fastentuch, wir haben uns das große angesehen, das war schon sehr faszinierend, es lief dort ein Film der viel zum Tuch erklärte, sehr gut gemacht. Viele schöne Brunnen findet man auch in der Stadt.

In einer der Kirchen warn die ganzen Erntekronen und Kränze ausgestellt, sowas habe ich auch noch nicht gesehen, was da eine Arbeit drin steckt, so wunderschön! Ich kenne auch geschmückte Kirchen zum Erntedank, aber hier war es sehr üppig.

Das Pop Art Viertel, ist ausgewöhnlich, was man das aus tristen Plattenbauten gezaubert hat, sieht echt toll aus.

Tag 6: Wir sind mit der Zittauer Schmalspurbahn zum Kurort Oybin gefahren.
Von hier hat man verschieden Möglichkeiten zur Burg/Klosteranlage zu kommen, wir haben uns für den Fußweg entschieden. Es ist gar nicht so weit, aber super steil, gleich am Anfang kommt man an der kleinen Bergkirche vorbei. Ihr solltet unbedingt reinschauen, ein wares Schmuckstück.

Dann seit ihr auch schon bald oben und es wirklich traumhaft schön dort. Die Anlage ist wirklich ein Besuch wert und der Ausblick grandios!

Dann war auch schon wieder ein wunderschöner Urlaub zu Ende!

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