Heike`s Stempel und Bastelstube.....Reisen und das Leben genießen
Heike`s Stempel und Bastelstube.....Reisen und das Leben genießen

Tag  9:  Lahemaa Nationalpark

In Käsmu und somit für den Lahemaa Nationalpark haben wir 2 Tage eingeplant.

Unser erstes Ziel war das Viru Moor auch hier gibt es wieder einen schönen ca 7 km langen Rundweg, allerdings waren wir hier nicht mehr so ganz alleine wie im Sooma Nationalpark. Ich vermute hier werden auch Ausflüge von Tallin hin gemacht. Trotzdem waren wir zwischendrin immer mal wieder ganz alleine. Auch dieses Moor ist wieder sehr beeindruckend, es gibt viel mehr kleine Seen in ihm, auch wieder eine Aussichtsplattform und natürlich die Bohlen zum drüber laufen, aber die hier sind irgendwann wirklich sehr schmal und bei Gegenverkehr an einigen Stellen etwas nervig.

 

 

 

Hier in der Gegend gibt es noch viele Gutshöfe, der in Kolga ist wohl eher ein Beispiel dafür das es mit dem Wiederaufbau noch nicht so geklappt hat. Aber man kann erahnen wie toll der wohl mal gewesen ist.

Eher durch Zufall kamen wir in Viitna an der Viitna Körts vorbei, hier haben wohl früher schon Bauern und Adelige in getrennten Schankstuben gegessen. Auch heute ist das noch so auf der einen Seite ist ein selbstbedienungs Bistro und auf der anderen Seite ein Restaurant. Wir waren kurz im Bistro und das hat eine ganz ursprüngliche Atmosphäre, echt urig!

Nun ging es dann aber auch noch in einen richtig schönen Gutshof und zwar den in Palmse, der ist wirklich sehenswert, auch die Ausstattung drinnen ist wunderschön und die Gartenanlage auch sehr schön.

Am Abend haben wir dann noch eine Runde durch Käsmu gedreht, denn das ist so das vorzeige Dorf hier oben. Viele schöne Holzhäuser direkt am Meer, ein bißchen wie in Schweden. Außerdem liegen hier überall Findlinge rum, in Gärten, an Straßenrändern. Ein wirklich hübscher Ort. Es gibt auch so eine kleine Runde die man bis an die Spitze von Käsmu gehen kann, sehr schöner Weg, wir konnten nur nicht bis ganz vorne, da gerade Brutzeit war und das Gebiet noch ein paar Wochen gesperrt ist.

Außerdem ist der Friedhof noch interessant hier sind 30 Kapitäne bestattet, besonders schön ist die große Skulptur von einer Tochter eines Kapitäns.

Tag 10: Lahemaa Nationalpark

Unsere erste Suche galt den  5 größten Findlingen, nach zweien, waren uns dann aber doch die Wege zu abenteuerlich. Wir waren beim Tammispea und beim Jaani-Tooma kivi. Schon beeindruckend wie die riesen Dinger da rum liegen.

Am Kunstmuseum Viinistu sind wir nur draußen mal ein bißchen rumgelaufen.

Purrekkari, die nördlichste Stelle von Estland war unser nächstes Ziel, wunderschön, hier kann man bis ganz vorne zur Landzunge über Steine gehen/klettern und viele Vögel beobachten. Wir haben sogar Hornveilchen entdeckt die zwischen den Steinen wild wachsen.

Am Gut Sagadi und Vihula, die Mühle und den Gutshof haben wir uns nur kurz von außen angeschaut.

Altja ein kleines Fischerdorf hat mir gut gefallen, es gibt so einen kleinen Weg den man dort gehen kann, es ist einfach sehr idyllisch dort. In der Altja Körts hatten wir leckeren Kuchen. Überhaupt haben uns diese rustikalen Körts gut gefallen.

Tag 11: über den Jägala Wasserfall nach Tallinn

Leider mußten wir uns heute aus dem "Paradies" verabschieden, bevor es nach Tallinn ging haben wir noch einen kleinen Stopp beim Jägala Wasserfall gemacht. Alleine durch die Kraft des Wasser wird die Kante jedes Jahr um ca 3 cm abgebrochen, sieht schon sehr interessant aus. Warscheinlich ist er mit mehr Wasser noch beeindruckender.

Und dann ging es nach Tallinn gewohnt haben wir im Stadtteil Pirita, einerseits ganz schön, nicht so im Trubel, andererseits fast doch zu weit um zu Fuß ins Centrum zu kommen. Wir haben im Hotel Pirita Spa gewohnt, das Hotel ist mal irgendwann für Olympische Spiele gebaut worden und genau so kam man sich vor, die langen Gänge, alles ein bißchen in die Jahre gekommen, aber mit Balkon zum Meer, nur leider ohne Stühle. Aber das beste Frühstück im ganzen Urlaub, eine riesen Auswahl und der Frühstücksraum liegt im 5 Stock mit Blick auf Meer oder Stadt. Man sitzt beim Frühstück und die ersten Kreuzfahrtschiffe laufen ein.

 

Dann haben wir uns ein 3 Tages Ticket für die Öffentlichen geholt, das war super günstig und auch wenn wir nur 1 1/2 Tage in der Stadt sind die billigste Alternative für 5€ pro Person. Man bekommt die Tickets in den R Kiosken und muß sie dann im Bus nur vor die Automaten halten. Beim Fahrer kostet ein Ticket für eine Fahrt 2 €, ein Tagesticket für einen Tag 3 €. Allerdings waren die Busse auch immer mega voll und es war nicht immer ein Spaß mit dem Bus zu fahren.

 

Ich hatte ja ein bißchen Sorge, das wir in Tallinn einen Tag zu wenig haben, aber es hat dann doch ausgereicht um viel zu sehen. Bei einem Tag mehr hätte man noch nach Helsinki rüber fahren können, aber das muß dann auf ein anderes Mal warten.

 

Die Stadt ist wunderschön mit der Stadtmauer, die Altstadt mit den vielen kleinen Geschäften, Cafes und Restaurants. Allerdings auch sehr voll durch die Kreuzfahrtschiffe, ab 16 Uhr wird es besser. So bald man ein bißchen aus der Altstadt draußen ist, ist es auch nicht mehr so voll. Die leben hier natürlich auch von dem Mittelalter Flair, in vielen Restaurants wird man in Mittelalter Kleidung bedient, ab und zu laufen auch welche durch die Stadt und spielen kleinen Szenen vor. Am Anfang etwas befremdlich, aber eigentlich auch ganz nett gemacht.

 

Es gibt so viele Kirchen in Tallinn, die meißten kosten Eintritt, manche auch nur wenn man auf den Turm möchte, die Orthodoxen sind in der Regel umsonst. Oft sind es aber nur 2-3 € die Heiliggeistkirche in der Altstadt sollte ihr euch auf jeden Fall ansehen, wunderschön! Mir haben besonders die Fenster richtig gut gefallen und das viele Holz und die Ornamente.

 

Danach war es Zeit für einen ersten Kaffee und einen Marzipanriegel im wunderschön, altmodischen Cafe Maiasmokk, es ist ein bißchen wie die Wiener Kaffeehäuser, nur mit Selbstbedienung. Angeschlossen ist eine kleine Marzipanausstellung, aber da habe ich schon besseres gesehen.

In der Straße vom Cafe gibt auch gleich wieder viel zu sehen, jede Menge Häuser im Jugendstil.

Wenn man sich so ein bißchen treiben läßt steht man irgendwann vor "den 3 Schwestern", in Riga hatten wir ja schon die 3 Brüder gesehen und von dort ist es nicht mehr weit zur "dicken Margarete". Uns zog es dann mal an den Hafen, Schiffe gucken, aber eine riesen Baustelle machte es sehr schwer. Der ganze Hafen wird neu gestaltet und bestimmt mal super schön, aber auch noch voller, auf dem unteren Bild seht ihr den Plan wie es mal aussehen soll.

Nun war schon wieder Zeit zum Essen, man verhungert in Tallinn bestimmt nicht, hat nur die Qual der Wahl wo man hingehen will. Wir haben uns für die Olde Hanse entschieden und wurden super nett bedient, hier laufen alle in Mittelalter Kleidung rum und sind sehr bemüht um einen. Die verschiedenen Biere werden aus dem Tonkrug getrunken, auch wenn es alles sehr touristisch sollte man das ruhig mal ausprobieren. Das Essen war sehr lecker, wir hatten einen Teller mit Elch, Bär und Wildschweinwürstchen und einen vegetarischen Teller.

Gut gestärkt sind wir dann noch auf den Domberg rauf und endlich standen wir vor ihr der Alexander Newski Kathedrale, ich hatte schon so viele Bilder von ihr gesehen, sie ist einfach wunderschön und dann noch mit diesem Himmel.

Direkt gegenüber ist der Sitz des Präsidenten von Estland und auch einige Botschaften unter anderem die Deutsche findet ihr auf dem Domberg.

Zum Abschluss des Tages gab es diesen Sonnenuntergang vom Hotelzimmer aus.

Tag 12: Tallinn

Den zweiten Tag in Tallinn haben wir dann mit einem Spaziergang an der Promenade von unserem Hotel bis in die Stadt begonnen, das ist echt schön, man hat immer einen Blick auf die Altstadt, die neuen Gebäude und die Schiffe! Zuerst kommt man an dem Denkmal für die Opfer des Kommunismus vorbei, dann am Historischen Museum Ajaloomuuseum und dann zum Russalka Monument, leider war dann auch hier eine riesen Baustelle, da die Promenade neu gestaltet wird, aber wenn das mal fertig ist, ist das bestimmt wunderschön.

Kurz darauf ist man auch schon am Schloss Kadriorg, am Schwanenteich ist ein hübsches kleines Cafe wo wir uns erstmal eine Erfrischung gegönnt haben, bevor es dann einmal ums Schloss ging. Innen ist ein Teil des Estnischen Kunstmuseums, aber das Wetter war ja viel zu schön um rein zu gehen und es gab ja auch noch so viel zu sehen.

Von dort ging es mit der Tram 1 ins Viertel Kalamaja, einerseits gibt es hier noch einige der schönen alten Holzhäuser andereseits im Telleskivi Creative City, Cafes, Restaurants, Künsterateliers, kleine Boutiquen, eine total creative Ecke, in Containern, alten Fabrik Gebäuden. Mir hat es hier super gut gefallen. Jede Menge Graffiti findet ihr hier und im La MUU bekommt ihr super leckeres Eis. Auf dem Rückweg kommt man noch am Balti Jaam Market vorbei, eine riesige Markthalle, wo man wieder alles bekommt.

Eigentlich ist man dann auch gleich am Bahnhof und kann dadurch wieder in die Stadt zurück laufen, aber wir waren schon so viel gelaufen, das wir wieder die Tram 1 genommen haben und ins Rotermann Viertel gefahren sind. Auch ein sehr schönes Viertel auch hier sind alte Fabriken und Speicher die mit modernen Gebäuden kombiniert sind und wieder zum Leben erweckt werden mit Cafes, Restauranst und Geschäften. Ich mag das total wenn man die alten Gebäude stehen läßt und mit Modernen kombiniert. Einen Kalev Laden gibt es hier auch, die Schokolade ist sooooo lecker, müßt ihr unbedingt probieren.

Die vielen schönen Haustüren haben es mir auch angetan, herrlich, da hätte ich am liebsten jede fotografiert.

Nun stand noch der Gang auf die Stadtmauer auf dem Plan, das kann ich auch nur empfehlen, man hat einen schönen Blick von hier oben, oder ihr geht auf einen der vielen Türme. Man kann allerdings nur einen kleinen Teil der Mauer begehen.

Ins Cafe Kehrwieder hat es uns gleich an beiden Tagen verschlagen, man kann auf dem Marktplatz sitzen, im kühlen inneren im Kellergewölbe oder in der ruhigen Seitenstraße. Die Pralienen waren ein Gedicht und hier sitzt man echt gemütlich.

Da am Abend vorher die Kirchen auf dem Domberg schon zu waren, sind wir jetzt nochmal raufgegangen. Und in die Alexander Newski Kathedrale, sowie die Domkirche St. Marien, hier waren die vielen Wappen aus Holz sehr auffällig, ebenso die ausgefallenen alten Bänke.

Danach haben wir uns was zu essen gesucht und da wir uns nicht so entscheiden konnten, sind wir noch durch einige Straßen gekommen unter anderem am Theater, die haben auf dem Gehweg Platten mit den Aufführungen, von wann bis wann die waren, hab ich auch noch nie gesehen. Erst haben wir gedacht es wären Gedenktafeln, bis wir verstanden haben das es sich wohl um die Laufzeit von Theaterstücken handelt.

Zum Essen sind wir dann doch wieder in einem typischen Tourirestaurant gelandet, im Peppersack, aber das Essen war wirklich lecker, die Bedienung sehr freundlich und im Inneren sah es aus wie in einer Burg, toll!

Auf dem Heimweg sind wir dann noch durch den Japanischen Garten gekommen, auch wieder nur weil diese riesen Baustelle an der Promenade war und an der Sängerhalle sind wir noch vorbei gekommen. Hier findet alle 5 Jahre das Liederfest statt, das muß ein riesen Event sein.

Erst bin ich ja nicht so warm geworden mit der Stadt aber dann wäre ich doch gerne noch einen Tag länger geblieben, vielleicht kommen wir ja mal wieder. Natürlich haben wir auch noch viel anderes angeschaut und gesehen, aber ich habe eh schon so viel Platz für Tallinn verbraucht.

Tag 13: über Haapsalu auf die Insel Saaremaa

Haapsalu ist eine hübscher, kleiner Kurort mit schnuckeligen Holzhäusern, einem Kurhaus, eine schöne Promenade, ein kleiner Strandabschnitt, viiiiiieeel Natur und einer Tschaikowski Bank auf der man ausruhen kann und einigen seiner Stücke lauschen kann.

Von dort ging es zur Fähre nach Virtsu, die uns in 27 min zur Insel Muhu brachte und von dört fährt man dann nochmal über einen Damm nach Saaremaa. Zum übernachten hatten wir ein hübsches kleines Häuschen mitten im Kiefernwald im Läätsa Holiday Homes Park. Einziger Haken die vielen Stechmücken, echt mega unangenehm, also unbeding Mückenspray mitnehmen. Es ist zwar links und rechts Wasser, aber kein richtig schöner Strand was wir darunter verstehen, aber mit dem Auto erreicht man einen in ein paar Minuten. Auf dem Gelände gibt es einen beheizten Pool, Fahrräder kann man mieten, die Vermieter sind sehr nett! Ein kleiner Supermarkt wo man alles bekommt ist auch nicht weit entfernt.

Am Abend sind wir dann noch zum Sörve Leuchtturm gefahren, wunderschön! Auf dem Rückweg sind wir einen anderen Wege gefahren und zufällig in Ohesaare an einem Steinmännchenfeld vorbeigekommen und in Kaugatoma an dem kleinen Leuchtturm.

Tag 14: Saaremaa

Im Vilsandi Nationalpark gibt es eine Wanderung, wir hatten zwar gelesen das man teilweise durch Wasser muß, wollten es uns aber trotzdem anschauen. Die vielen Vögel dort, echt genial, der Weg durchs Wasser wäre auch okay gewesen, wenn man alte Schuhe fürs Wasser dabei gehabt hätte. Also solltet ihr das machen wollen nehmt Wasserschuhe, oder alte Schuhe, denn die Steine sind auch echt glitschig!

Windmühlen sind auch ein Thema auf Saaremaa, früher soll es auf der Insel 800 gegeben haben, heute sieht man verfallene, ganz wenige erhaltene und diese zwei, neu gestalteten haben wir Ninase vor der Küdema Bay entdeckt.

Unglaublich, aber auf dieser wunderschönen Naturinsel haben sie hier einen "Hafen" hingebaut, der wohl Kreuzfahrtschiffe bedient. Wir sind mal hin, weil es eine Gaststätte dort gibt und wir mit Blick aufs Meer was trinken wollten. War natürlich alles zu, wird bestimmt nur aufgemacht wenn Schiffe anlegen. Wir haben dann man ein bißchen recherchiert und wenn wir das richtig verstanden haben, hat wohl die Aida den Anleger gebaut ist für zwei Kreuzfahrtschiffe und wird wohl 2-3mal im Jahr bedient, unvorstellbar, das da wie viele tausend Menschen "ausgespuckt" werden und die Insel bevölkern für ein paar Stunden!

Auf der anderen Seite (letztes Bild) sieht man schon die Steilküste von Panga, wo es später noch hinging.

Jetzt ging es zum Ninanse Aussichtsturm und zu den Kalksteinklippen, dort ist auch ein Gedenkstein für die Opfer des Schiffsunglücks der Estonia. Herrlich hier so über die Klippen zu laufen.

Das Panga Cliff war das nächste Ziel, wenn wir gewußt hätten wie schön es hier ist hätten wir sicher anders geplant um hier einen längeren Spaziergang zu machen. Erst waren wir ganz alleine, aber auf einmal tauchten 3 Busse gleichzeitig auf, aber die gehen alle nur kurz Richtung Turm (der allerdings gesperrt war), wir sind dann schon noch ein bißchen weiter durch den Kiefernwald gelaufen. Natürlich sind die Klippen nicht so hoch wie in Dover oder Rügen, aber es ist trotzdem unheimlich schön dort!

Nein, wir sind nicht in Holland, wie oben schon erwähnt, gab es hier mal ganz viele Windmühlen in Angla gibt es einen kleinen Park mit einer Holländischen und 4 von diesen hübschen, kleinen Estnischen Windmühlen, im Haus ist auch noch ein kleines Museum und ein Cafe. Hier haben wir mal die Einheimische Limo probiert, sehr lecker, nicht so süß wie bei uns, fanden wir.

Im Pub Vaekoda in Kuressaare, haben wir lecker zu Abend gegessen und nett gesessen.

Tag 15: Saaremaa

Gar nicht weit von unserer Unterkunft haben wir dann noch einen tollen Strand entdeckt und sind erst einmal lange dort spazieren gegangen, Järve Loodusala.

Von dort ging es zum Kali Krater, der durch einen Meteoriten Einschlag entstanden ist.

Nun wollten wir uns endlich die größte Stadt Kuresaare auf Saaremaa anschauen, wir waren angenehm überrascht. Eine tolle Burganlage, ein schöner kleiner Stadtkern (auch hier war leider gerade eine riesen Baustelle, aber wenn das mal fertig ist, wird das bestimmt super schön)! Außerdem gibt es hinter der Burg einen Stadtstrand und ein bißchen weiter draußen einen sehr beeindruckenden Friedhof Kudjape. Im Cafe Nautleja sitzt man sehr schön mit Blick auf die Burg. Außerdem haben wir in der Stadt nochmal einen Kalev Schokoladenladen entdeckt und nun war auch der Zeitpunkt gekommen uns mal einzudecken. Die Schokolade schmeckt echt super lecker, besonder die mit Marzipan.

Auf dem Weg zu unserer Unterkunft haben wir beschlossen nochmal an den Strand zu fahren irgendwo zwischen Nasva und Järva und baden zu gehen, da endlich richtiges Badewetter war, herrlich!

Der krönende Abschluß des Tages war dann aber nach einem Gewitterschauer, das Essen am Leuchtturm in Sörve. Hier konnten wir dann auch nochmal die leckere Nachspeiße mit Kama probieren. Die Esten lieben dieses Kama und wir hatten es schon in Kuchen, Nachtisch, Müsli.

Tag 16: von Saaremaa nach Pärnu

Leider mußten wir Saaremaa heute wieder verlassen, also die Insel ist echt wunderschön, so absolut entschleunigend, wenn wir nochmal die Möglichkeit haben fahren wir da auf jeden Fall nochmal hin.

Bevor es aber wieder mit der Fähre aufs Festland ging, haben wir noch kurz in Orisaare angehalten. Da gibt es einen Fußballplatz in dessen Mitte eine Eiche wächst und man hat die Eiche einfach stehen lassen. Fußball wird drum herum gespielt.

In Pärnu hatten wir ein Hotel ziemlich nah am Strand, was echt geschickt war und für eine Nacht durchaus okay. Pärnu, liest man überall ist die "heimlich" Sommerhauptstadt von Estland, wenn man mal da war versteht man das auch. Die Stadt ist wie alle Städte schön, mit vielen Holzhäuschen, er reiht sich nahe zu ein Restaurant, Cafe an das nächste und dann gibt es einen mega tollen langen Sandstrand, der echt keine Wünsche offen läßt. Hier haben wir uns dann am späten Nachmittag auch noch in die Fluten gestürzt.

Hier hatten wir nochmal die Möglichkeit einen estländischen Kuchen mit Kama zu probieren und dann einfach den Tag am Strand bei einem Getränk ausklingen lassen.

Tag 17: von Pärnu nach Riga

 

 

 

 

 

 

 

 

Da wir ja auf dem Hinweg schon die Strecke gefahren waren, hatten wir die Wahl entweder nochmal irgendwo an den Strand oder so schnell wie möglich nach Riga und dort noch den Tag verbringen. Wir haben uns dann dafür entschieden direkt nach Riga zu fahren. Gewohnt haben wir für die eine Nacht wieder im gleichen Hotel, nur hatten wir dieses Mal ein noch schöneres Zimmer.

Unser erster Weg war dann ins Lido Leiscure Centre, davon hatte ich irgendwo Bilder gesehen, hatte es mir aber ganz anders vorgestellt, aber hauptsächlich wollten wir ja nur nochmal die kalte rote Beete Suppe und den Brotpudding essen. Das ganze ist eher so ein Freizeitpark, aber wirklich schön angelegt, am Wochenende im Sommer bestimmt mega voll. Also wenn ihr Kinder habt und Zeit habt schaut euch das ruhig mal an.

Auf dem Hinweg hatte das KGB Museum ja zu, aber jetzt war es auf, die Ausstellung ist umsonst, lediglich die Führung durch die Zellen und das Gebäude kostet etwas. Die Führung ist auf Englisch, aber mega interessant, wenn auch sehr beklemmend, kann ich nur empfehlen. Die Führungen sind auch nur zu bestimmten Zeiten. Die Ausstellung war mir zu textlastig, da ich mich im Lesen in Englisch schwer tue, aber wenn ich das höre verstehe ich das viel besser.

Danach mußten wir erstmal wieder auf andere Gedanken kommen und so haben wir uns einfach noch ein bißchen treiben lassen, nochmal lecker im Lido vermanitis gegessen und  bei einem Getränk den Abend ausklingen lassen.

Tag 18: Rückflug

Heute Morgen gab es nur noch eins zu tun, zum Flughafen fahren, Auto abgeben und einchecken. Alles sehr entspannt und zügig!
Ein wunderschöner Urlaub war das, ich hoffe wir haben nochmal die Möglichkeit an einige dieser Stellen zu kommen, aber wir möchten ja auch noch die anderen beiden baltischen Länder genauer erkunden.

Seiten die ich täglich besuche

 

Auf meinem Nachttisch:

 

 

Mein Heimkino: