Als Einladung könnt ihr aus dem fertigen Gespensterkarton eine Doppelkarte ausschneiden oder einen Kürbis, ein Gespenst oder eine Fledermaus als Klappkarte basteln. Eurer Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt.
Wie wäre es, wenn ihr zur Halloweenparty mal zu einer ungewöhnlichen Zeit von 18 Uhr bis 21:30 Uhr einladet? Das finden die Kinder bestimmt spannend! Wenn die Kinder nicht zu weit auseinander wohnen, könnt ihr mit den Eltern ausmachen, am Ende eine Art Nachtwanderung zu machen und so nach und nach alle sicher nach Hause zu bringen. Ein großes Bettuchgespenst an der Eingangstür könnte die Gäste stimmungsvoll begrüßen.
Den Teufel habe ich mit Wico auf Windradfolie gemalt. Wichtig: Lasst unten ein Stück unbemalte Windradfolie stehen, das ihr umknicken könnt, damit der Teufel stehen kann. Ihr könnt ihn einfach als Tischdeko verwenden, mit einem Namensschild als Tischkärtchen oder ihr schneidet ihm ein Loch in den Bauch, in das ihr eine Serviette stecken könnt.
Ebenso könnt ihr die gesamte Dekoration mit Vampiren, Gespenstern oder Fledermäusen gestalten – ob aus Wico, Papier oder mit Toilettenpapierrollen. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt!
Nachdem alle Gäste begrüßt wurden, gibt es erst einmal Abendessen – damit es nicht zu spät wird. Wie wäre es zum Beispiel mit Spaghetti in Blutsoße oder Pizza mit Vampirresten? Wer mag, kann zusätzlich Muffins mit Spinnen servieren oder abgehackte Finger aus Würstchen zubereiten.
Eine besonders gruselige Deko-Idee: eine gefrorene Hand mit Gummiwürmern! Dafür einfach einen Plastikhandschuh mit Wasser füllen, gut zubinden und einige Stunden ins Gefrierfach legen. Kurz vor dem Eintreffen der Gäste herausholen, das Plastik vorsichtig entfernen und die Eishand auf einen Teller legen – Gummiwürmer darüber, fertig ist der schaurige Hingucker!
Sind die Gäste gestärkt, können sie – wenn sie möchten – ihre Gesichter schaurig-schön bemalen lassen.
Fledermäuse als Raumdeko
Ob hängend von der Decke oder stehend im Raum – diese Fledermäuse sorgen für schaurig-schöne Stimmung.
Ein kleiner Tontopf wird mit schwarzer Farbe bemalt, die Flügel aus schwarzer Pappe ausgeschnitten und angeklebt. Das Gesicht lässt sich mit einem Plusterpen gestalten.
Alternativ lässt sich auch eine leere Toilettenpapierrolle verwenden: mit schwarzem Papier umwickeln, Flügel aus Pappe ankleben und ein Gesicht aufmalen – fertig ist die Fledermaus!
Fledermaus und Spinne aus Eierkartons
Mit etwas Farbe werden aus einfachen Eierkartons schnell gruselige Halloween-Figuren. Für die Fledermaus schneidet ihr drei Hütchen aus einem Eierkarton,
bemalt sie schwarz und bringt in der Mitte einen Faden zum Aufhängen an.
Die Spinne entsteht aus einem einzelnen Hütchen – schwarz angemalt und mit Pfeifenputzern als Beine versehen wird sie zum echten Hingucker. Schwarz macht sie natürlich noch unheimlicher!
Kleine Halloween-Lampions basteln
Eine schöne Idee für den Abschluss einer Halloweenfeier: Bastelt mit den Kindern kleine Lampions!
Dafür benötigt ihr leere Käseschachteln und Transparentpapier mit Halloweenmotiven. Die Kinder kleben einfach einen vorbereiteten Papierstreifen um die Schachtel. Anschließend wird ein Drahtbügel
befestigt und ein Holzstock zum Tragen angebracht.
Vergesst nicht, ein Teelicht auf den Boden der Schachtel zu kleben – am besten ein batteriebetriebenes. Auf dem Heimweg können die Kinder ihre Lampions leuchten lassen und natürlich mit nach Hause nehmen.
Kleine Geschenke für die Kinder
Wenn ihr neben der Laterne noch ein kleines Geschenk für die Kinder vorbereiten möchtet, könnt ihr einen kleinen Tontopf als Kürbis anmalen und mit ein
paar Bonbons füllen.
Oder bastelt eine Fledermaus aus Moosgummi mit einem runden Bauch, die ihr ebenfalls mit Bonbons füllt – so freuen sich die Kleinen doppelt!
Spiele für die Halloween-Party
Dann könnt ihr langsam mit den Spielen beginnen:
Gespenster und Vampire tanzen zur Musik durch den Raum. Es ist schon lange nach Mitternacht, als plötzlich die Sonne aufgeht (Licht ganz anmachen oder Taschenlampe als Sonne hinhalten). Nun müssen sich alle in die Truhen und Särge verkriechen (stellt Decken oder Kisten bereit, unter die die Kinder schlüpfen können). Lasst sie ein bisschen ausruhen, nach einer Weile geht die Musik wieder an – und das Spiel beginnt von vorne.
Bastelt zwei Spinnen aus Pappe, die ihr an einem Faden befestigt. Das andere Ende des Fadens wird an einem Stöckchen oder Stift befestigt. Immer zwei Kinder spielen gegeneinander – wer rollt seine Spinne zuerst auf?
Dieses Spiel kommt immer gut an! Ihr braucht jede Menge Toilettenpapierrollen. Immer zwei Kinder spielen zusammen – wer hat seine Mumie zuerst eingewickelt? Danach wechseln die Kinder die Rollen.
Das Toilettenpapier vom Mumienwickeln können die Kinder nun durch die Luft werfen, bis sie keine Lust mehr haben. Zum Schluss wird alles Papier in eine große Kiste gesammelt.
Ein Kind ist der Gespensterjäger und versucht, so viele Gespenster wie möglich zu fangen. Die gefangenen Gespenster müssen sich hinsetzen und ausruhen.
Füllt einige Gefrierbeutel mit „ekligen“ Dingen wie nassen Makkaroni, Slimy, Creme oder Nüssen. Damit die Kinder von außen nichts sehen können, legt ihr die Beutel unter ein Tuch oder in einen Karton. Nacheinander fühlen die Kinder hinein und raten, was drin ist. Danach mischt ihr die Tüten, damit der nächste nicht weiß, wo was drin ist.
Wenn ihr einen Raum gut abdunkeln könnt und mutige Kinder habt, baut einen Gruselraum auf. Hängt Bänder und Fäden von der Decke, vielleicht auch Klebebänder, an denen die Kinder hängen bleiben können. Führt die Kinder nacheinander durch den Raum, z.B. mit nackten Füßen über eine feuchte Decke. Nach der Mutprobe können sie sich in einem anderen Raum ausruhen.
Bemalt einen Tischtennisball wie ein Auge. Diesen werft ihr euch im Kreis zu. Wer das „Auge“ nicht fängt, muss in die Mitte. Der nächste „Nichtfänger“ löst ihn wieder ab.
Lest eine gruselige Geschichte vor oder überlegt euch ein Wort (z.B. „Vampir“). Immer wenn dieses Wort fällt, dürfen die Kinder sich ein Gummibärchen aus der Mitte nehmen.
Nachtwanderung zum Abschluss
Wenn ihr die Kinder nach Hause begleiten wollt, solltet ihr rechtzeitig losgehen. Macht die Laternen an und bringt einen Freund nach dem anderen nach Hause. So habt ihr eine kleine Nachtwanderung –
und die Eltern müssen nicht so spät raus.