Heike`s Stempel und Bastelstube.....Reisen und das Leben genießen
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Hannover April 2026

Kurztrip über Ostern nach Hannover – aber diesmal etwas anders als geplant.

Eigentlich hatten wir schon vor Wochen unsere Zugtickets gebucht. Bis die Bahn dann zwei Tage vorher meinte, uns mitzuteilen, dass unser Zug ausfällt. In den Alternativen? Natürlich keine Sitzplätze mehr frei. Ja, so „lustig“ ist die Bahn manchmal.

Fünf Stunden stehen? Da bin ich inzwischen einfach raus. Und auf gut Glück einsteigen und hoffen, dass schon irgendwo was frei wird – eher schwierig, vor allem an Ostern, wenn gefühlt halb Deutschland unterwegs ist.

Dabei hatten wir letztes Jahr durchweg echt gute Erfahrungen mit der Bahn gemacht. Aber diesmal sollte es wohl einfach nicht sein.

Also standen wir vor der Wahl: alles stornieren und zu Hause bleiben – oder spontan umplanen. Zum Glück haben wir noch ein Auto über die Feiertage bei Stadtmobil bekommen. Ein bisschen Glück muss man ja auch mal haben.

Und ganz ehrlich: So sind wir jetzt sogar etwas flexibler unterwegs. Ursprünglich hatten wir nämlich überlegt, uns in Hannover selbst ein Stadtmobil zu holen – die gibt’s dort nämlich auch. Jetzt haben wir die Freiheit einfach direkt von Anfang an.

 

Unser erster Halt war Hildesheim – was wir dort erlebt haben, könnt ihr hier nachlesen. Danach ging’s noch kurz zum Schloss Marienburg, bevor wir weiter nach Hannover gefahren sind.

Und dann ging’s endlich nach Hannover in unser Hotel, das Concorde Hotel am Leineschloss. Die Lage? Wirklich perfekt – quasi direkt an der Markthalle Hannover und einer U-Bahn-Station. Alles war super bequem zu Fuß erreichbar.

 

Unser Zimmer war richtig schön und das Frühstück im Hotel einfach top – genau das, was man sich für einen gelungenen Start in den Tag wünscht.

 

Nach einer kurzen Pause haben wir uns direkt auf den Weg gemacht, die Stadt zu erkunden. Besonders praktisch: In Hannover gibt es den sogenannten Roter Faden – eine rote Linie auf dem Boden, die euch an 36 Sehenswürdigkeiten vorbeiführt. Ein passendes Heft mit Infos bekommt ihr bei der Touri-Info, oder ihr schaut einfach online nach.

 

Gleich gegenüber vom Hotel wartet schon das nächste Highlight: das Altes Rathaus Hannover mit seinem auffälligen Fratzenkopf an der Fassade. Und direkt daneben die beeindruckende Marktkirche Hannover – besonders die Orgel dort ist echt sehenswert.

Dann ging es weiter zum Neuen Rathaus Hannover – ein wirklich beeindruckender Bau! Besonders cool: Man kann mit einem Bogenaufzug bis hoch in die Kuppel fahren und hat von dort oben eine richtig tolle Aussicht über die Stadt. Leider waren an dem Tag die Wartezeiten ziemlich lang. Uns wurde dann empfohlen, direkt morgens um 10 Uhr zu kommen – das haben wir am letzten Tag auch gemacht. Davon erzähle ich euch später noch.

Vorbei an vielen weiteren Sehenswürdigkeiten (ich kann euch wirklich nicht alle zeigen) ging es Richtung Leine River Hannover. Dort lässt es sich richtig schön spazieren gehen. Und ein kleines Highlight: Ähnlich wie in München gibt es auch hier eine Surfwelle, bei der man den Leuten zuschauen kann – macht echt Spaß!

 

Als Nächstes kamen wir an den berühmten Nanas von Niki de Saint Phalle vorbei – die bunten Figuren sind wirklich ein Hingucker. Und kurz darauf ist man auch schon in der Altstadt.

Dort erwarten euch ein paar richtig schöne Straßen mit Fachwerkhäusern – total gemütlich und perfekt zum Schlendern. Eine besondere Empfehlung ist das Teestübchen Hannover. Dort sollte man unbedingt mal auf einen Kaffee einkehren. Allerdings: Einen Platz zu bekommen, ist gar nicht so einfach

Zum Essen ging es dann zu Gosch Hannover – wir lieben den Laden einfach! Das Konzept ist immer gleich entspannt und gut, und sobald wir irgendwo ein Gosch entdecken, kehren wir ein. Gerade weil es bei uns in der Gegend nicht so oft richtig frischen Fisch gibt, ist das für uns jedes Mal ein kleines Highlight. Praktisch war auch: Das Restaurant lag direkt beim Hotel.

 

Danach haben wir noch eine kleine Runde gedreht – am Leineschloss Hannover, dem Sitz des Niedersächsischer Landtag, vorbei, nochmal Richtung Neues Rathaus Hannover und auf dem Rückweg an der Aegidienkirche Hannover.

 

Die Aegidienkirche ist übrigens etwas ganz Besonderes: Sie wurde im Zweiter Weltkrieg bei Luftangriffen schwer zerstört und bewusst als Ruine stehen gelassen – als Mahnmal gegen Krieg und Gewalt. Heute hat sie kein Dach mehr, was ihr eine ganz besondere, fast schon ruhige und nachdenkliche Atmosphäre verleiht. Im Inneren hängt außerdem eine Friedensglocke aus Japan, die an die Opfer von Krieg und Zerstörung erinnert.

Und damit ging ein wirklich abwechslungsreicher Tag zu Ende.

Tag 2:
Da wir noch ziemlich früh unterwegs waren, ging es für uns zuerst in die Markthalle, die nur ein paar Meter von unserem Hotel entfernt lag. Direkt vor der Halle steht die Figur von Oma Duhnsen – sie gilt als echtes Original der Markthalle.

In der Markthalle selbst gibt es wirklich alles Mögliche zu kaufen, und auch genügend Sitzplätze, um sich dort ganz entspannt etwas zu essen zu gönnen. Im Obergeschoss befindet sich außerdem ein Bahlsen-Outlet – die Firma hat ihren Sitz in Hannover. Dazu zeige ich euch später noch ein paar Bilder.

Danach ging es quer durch die Stadt – vorbei an der Oper und weiter zum Kröpcke, einer platzartigen Straßenkreuzung mitten in der Fußgängerzone von Hannover. Er gilt als die wohl zentralste Stelle der Stadt. Mit der berühmten Kröpcke-Uhr steht dort außerdem einer der beliebtesten Treffpunkte der Hannoveraner – nach dem Motto: „Wir sehen uns an der Uhr!“

Von dort aus ging es weiter Richtung Bahnhof, einmal quer hindurch. Die Gegend drumherum ist… sagen wir mal, ein bisschen gewöhnungsbedürftig – aber das gehört ja irgendwie zu fast jeder Großstadt dazu. Auf der anderen Seite wieder raus und dann noch ein ganzes Stück weiter zu unserem nächsten Ziel.

Wer hätte gedacht, dass mich mal ein Museum über Küchen so begeistert? Vom WOK Museum – „World of Kitchen Museum“ – hatte ich vorher ehrlich gesagt noch nie gehört. Der Tipp kam von meiner Schwester, die schon dort war, und ich bin echt froh, dass ich auf sie gehört habe.

 

Das Besondere: Es ist wohl ziemlich einzigartig in seiner Art. Und einfach reinspazieren geht nicht – man kann das Museum nur im Rahmen einer Führung besuchen, für die man sich vorher anmelden muss. Aber glaubt mir, das lohnt sich!

 

Die Tour dauert gute zwei Stunden (ja, wirklich zwei Stunden – aber keine Sorge, die vergehen schneller als gedacht). Los geht’s mit der Entwicklung der Küchen im Laufe der Zeit, dann reist man durch verschiedene Länderküchen, und am Ende landet man bei den Märchenküchen. Die waren jetzt persönlich nicht ganz mein Highlight – aber der Rest hat mich total abgeholt. Genau mein Ding!

 

Besonders schön: Das Ganze wird ehrenamtlich betrieben, und man merkt sofort, wie viel Herzblut hier drinsteckt. Es gibt außerdem eine große Küche vor Ort, in der Kochevents, Schulkochen und ähnliche Aktionen stattfinden.

 

Ein weiteres Highlight sind die wechselnden Sonderausstellungen – bei meinem Besuch drehte sich alles um Eierbecher. Klingt erstmal unspektakulär, aber was es da alles zu sehen gibt, ist echt kurios und überraschend vielfältig.

 

Und dann – ganz am Ende – wartet noch eine riiiiiiiesige Sammlung an Kochbüchern. 

 

Kleiner Hinweis: Wenn ihr fotografieren möchtet, kostet das eine kleine Extra-Gebühr von 3 €. 

 

Direkt gegenüber gibt’s übrigens das dazugehörige Schlosscafé, perfekt, um sich nach der Tour zu stärken (und die Eindrücke erstmal sacken zu lassen).

Ich will hier gar nicht alles verraten – es gibt unterwegs auch ein paar nette kleine Überraschungen. 

Fazit: Für alle, die sich für Kochen, Küchen oder einfach außergewöhnliche Museen interessieren, ist das ein absoluter Geheimtipp! Wenn ich näher dran wohnen würde, würde ich mich dort wahrscheinlich direkt als Helfer melden – das wäre genau mein Ding.

Danach haben wir uns noch ein paar Graffitis angeschaut – aber längst nicht alle. Dafür hätte man definitiv mehr Zeit gebraucht. 

Einen kleinen Überblick bekommt ihr hier , aber vor allem im Stadtteil Linden gibt’s noch richtig viele weitere zu entdecken. Das haben wir zeitlich leider nicht mehr geschafft… guter Grund, nochmal wiederzukommen!

Bei der Suche nach den Graffitis stolpert man ganz nebenbei auch über das Krümelmonster am Hoftor der Firma Bahlsen – ziemlich witzig!

Geht man dann einmal vorne herum, entdeckt man das wirklich schöne Firmengebäude… und natürlich den berühmten goldenen Leibniz-Keks. Schon irgendwie cool, wenn ein Keks zum Fotomotiv wird.

Parallel dazu haben wir noch 3 von insgesamt 9 kreativen Busstops entdeckt – echt eine coole Idee und mal was ganz anderes als die üblichen Haltestellen.

Ein paar davon zeigen wir euch hier, aber es gibt noch mehr zu entdecken – den Link zu allen Haltestellen findet ihr ebenfalls hier.

Nach einer kurzen Pause im Hotel ging’s nochmal los. Zuerst vorbei an den Göttinger Sieben – ein Denkmal für sieben Professoren, die im 19. Jahrhundert gegen einen König protestiert haben und dafür ihren Job verloren. Fand ich spannend, wenn man die Geschichte dahinter kennt.

 

Dann ab in den Bus Richtung Maschsee, unterwegs noch am Sprengel Museum Hannover vorbei. Dort gibt’s moderne Kunst vom Feinsten – von Klassikern wie Pablo Picasso bis zu zeitgenössischen Werken. Für Kunstfans definitiv einen Besuch wert.

 

Am Maschsee kann man richtig schön spazieren gehen oder einfach die Aussicht genießen. Wer mag, kann auch mit der Bootsflotte eine Runde über den See drehen.

Direkt dahinter liegt das Stadion von Hannover 96 – perfekt für Fußballfans.

 

Auf dem Rückweg kommt man noch am Niedersächsisches Landesmuseum Hannover vorbei und läuft durch den Maschpark – mit einem echt traumhaften Blick auf das Neues Rathaus Hannover.

Fürs Abendessen hatten wir uns das Pfannkuchenhaus Hannover ausgesucht. Auf dem Weg dorthin kamen wir noch am Polizeipräsidium Hannover vorbei – ein echt beeindruckender Bau mit einer spannenden Geschichte, die auf einer Tafel daneben erklärt wird.

Das Pfannkuchenhaus wirkt von außen eher unscheinbar, aber innen ist es total gemütlich und richtig urig. Reservieren ist auf jeden Fall eine gute Idee – scheint kein Geheimtipp mehr zu sein.

Und ja, es gibt natürlich auch herzhafte Pfannkuchen – und die waren richtig lecker!

Mein persönliches Highlight: Ein kleiner Zeppelin, der seine Runden entlang der Theke dreht, die mitten im Raum steht.

Tag 3:

Mit einem Tagesticket und der Straßenbahn, ging es entspannt zu den Herrenhäuser Gärten, die mit ihren vier Bereichen – Großer Garten, Berggarten, Georgengarten und Welfengarten – wirklich einiges zu bieten haben.

Der Große Garten hat uns sofort beeindruckt. Die weitläufige, streng symmetrische Anlage stammt bereits aus dem 17. Jahrhundert und zählt zu den bedeutendsten Barockgärten Europas. Alles wirkt sehr durchdacht und perfekt gepflegt – fast schon wie aus einer anderen Zeit. Besonders schön ist die Grotte in den Herrenhäuser Gärten, die von Niki de Saint Phalle gestaltet wurde. Die bunten Mosaike leuchten und geben der Grotte eine ganz eigene, fast märchenhafte Atmosphäre.

 

Im Berggarten wurde es dann etwas ruhiger, aber nicht weniger beeindruckend. Ursprünglich als Küchengarten angelegt, ist er heute ein botanischer Garten mit einer großen Pflanzenvielfalt aus aller Welt. Besonders die Schauhäuser sind sehenswert – von tropischen Pflanzen bis hin zu eher ungewöhnlichen Gewächsen ist alles dabei. Auch die liebevoll gestalteten Außenbereiche laden dazu ein, sich Zeit zu nehmen und einfach ein wenig zu verweilen.

 

Insgesamt ist die Anlage sehr weitläufig – man sollte sich auf jeden Fall einen halben Tag einplanen, wenn man alles in Ruhe entdecken möchte. 

Das Museum haben wir ausgelassen, da wir nach dem Rundgang doch ziemlich müde waren. Stattdessen haben wir uns im Café eine Pause gegönnt – der Kuchen dort war genau das Richtige zur Stärkung.

 

Großer Garten

Berggarten mit Schauhäusern, die Galerie ist im großen Garten 

Dann sind wir noch zwei, drei Stationen mit der Straßenbahn zurückgefahren und am Wilhelm Busch Museum ausgestiegen – einem Museum für Karikatur und Zeichenkunst. Man hätte auch entspannt durch den Park hinlaufen können, aber irgendwann sagen die Füße einfach: reicht jetzt

 

Im Museum kommt es ja immer ein bisschen darauf an, was gerade gezeigt wird, aber diesmal hat es sich wirklich gelohnt. Die Arbeiten von Anke Feuchtenberger fand ich richtig spannend und besonders. Mein Mann war eher Fan von Ulli Lust.

„Regeln sind zum Brechen da“ von Katharina Greve war genau mein Ding und auch die Sachen von Michaela Konrad haben mir gut gefallen.

Jetzt fragt ihr euch sicher, warum ich euch auf dem Foto einen Gullydeckel zeige. Tja – in Hannover gibt es den DJ Gullymann. Ja, ihr habt richtig gelesen: Aus einem Gullydeckel kommt tatsächlich Musik.

Hinter der Idee steckt ein Kunstprojekt, bei dem über einen versteckten Lautsprecher Musik abgespielt wird – oft von Künstlerinnen und Künstlern aus Hannover. Die Playlists wechseln regelmäßig, sodass es immer wieder etwas Neues zu entdecken gibt. Mit etwas Glück stolpert man also nicht nur über den Gully, sondern auch über richtig gute, lokale Musik. Und keine Sorge: Man muss sich nicht auf den Boden legen – einfach in der Nähe stehen bleiben und ein bisschen lauschen. Den richtigen Deckel zu finden, ist allerdings gar nicht so einfach… wir haben jedenfalls eine Weile gesucht!

 

Zum Abschluss des Tages ging es dann noch ins Wirtshaus Hannover. Eine richtig gute Wahl: gemütlich, aber nicht altbacken, super freundlicher Service und wirklich leckeres Essen. Ein schöner Ausklang für einen rundum gelungenen Tag.

Tag 4:

Heute Morgen ging’s endlich ins Rathaus – und wir hatten richtig Glück: Um 10 Uhr war noch absolut nichts los. Keine Schlange, kein Warten… einfach rein und direkt mit dem ersten Aufzug nach oben. 

 

Bis dahin heißt es allerdings: erst mal ein paar Treppen sammeln. Der berühmte Bogenaufzug startet nämlich erst in der 3. Etage. Und oben angekommen? Gibt’s zur Belohnung… noch mehr Treppen, aber ganz ehrlich: lohnt sich absolut.

Der Aufzug selbst ist schon ein Erlebnis für sich. So einen bin ich vorher noch nie gefahren – der fährt nämlich nicht einfach gerade nach oben, sondern folgt der Krümmung der Kuppel. Klingt cool? Ist es auch. Aber auch ein kleines bisschen unheimlich. Offiziell passen 6 Personen rein – wir waren zu viert und ich sag mal so: viel mehr hätten auch echt keinen Spaß mehr gehabt.

Oben angekommen war dann aber sofort alles vergessen: Der Ausblick ist einfach nur wow. Ganz Hannover liegt einem zu Füßen!

 

Was ich vorher auch nicht wusste: Das Rathaus ist gar nicht so „alt“, wie es aussieht. Es wurde Anfang des 20. Jahrhunderts gebaut und wirkt mit seiner riesigen Kuppel eher wie ein Schloss als wie ein Amt. Drinnen geht’s genauso beeindruckend weiter.

Unbedingt reinschauen solltet ihr euch nämlich auch das Foyer. Riesig, prunkvoll und irgendwie fühlt man sich kurz ein bisschen klein darin. Besonders spannend: die vier Stadtmodelle von Hannover, die zeigen, wie sich die Stadt über die Jahrhunderte verändert hat – inklusive Zerstörung im Zweiten Weltkrieg und Wiederaufbau.

Hier kommen noch ein paar Eindrücke aus Hannover.

Zwischendurch sind wir auch am Verwaltungsgebäude der Nord/LB vorbeigekommen – und das fällt definitiv auf. Total modern, irgendwie ein bisschen futuristisch und komplett anders als die klassischen Gebäude in der Stadt. Der Bau gilt tatsächlich als eines der spannendsten modernen Architekturprojekte in Hannover – innen wohl genauso beeindruckend wie außen.

 

Ein kleiner Sprung in die Vergangenheit: Hannovers ältestes Bürgerhaus steht in der Altstadt und stammt aus dem 16. Jahrhundert. 

 

Ein echtes Highlight ist auch das Anzeiger-Hochhaus. Allein die markante Kuppel sieht man schon von weitem. Früher war es eines der ersten Hochhäuser Deutschlands und ein echtes Symbol für den Aufbruch in die Moderne. 

 

Und dann natürlich noch die Leibniz Universität Hannover. Der Hauptcampus rund um das Welfenschloss sieht eher aus wie ein Märchenschloss als wie eine Uni – studieren mit Schlossblick sozusagen. Benannt ist sie übrigens nach Gottfried Wilhelm Leibniz, einem der bekanntesten deutschen Denker.

 

Dann waren die Tage in Hannover leider auch schon wieder vorbei. Ich wäre echt gern noch ein bisschen geblieben, weil es uns richtig gut gefallen hat.

Auf der Liste standen nämlich noch ein paar Sachen: der Zoo (soll richtig schön sein!), eines der Moore im Umland erkunden und ein Ausflug ans Steinhuder Meer. Also ganz klar – wir kommen wieder!

Hannover hat uns auf jeden Fall positiv überrascht.

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© Heike Boden