Heike`s Stempel und Bastelstube.....Reisen und das Leben genießen
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Hildesheim April 2026

Auf unserem Weg nach Hannover haben wir kurzerhand in Hildesheim die Pause-Taste gedrückt – und fanden, dass sich dieser kleine Zwischenstopp absolut sehen lassen kann.

 

Also, los geht’s mit Tag 1.

Da wir sowieso Frühaufsteher sind, ging es schon um 6:30 Uhr los. Unser erstes Ziel: Hildesheim – ein Tipp von meiner Schwester. Ehrlich gesagt hatte ich vorher noch nie davon gehört, aber es ist definitiv einen Stopp wert.

Ich liebe ja Graffitis, und kaum vom Parkplatz losgelaufen, sind wir direkt an ein paar richtig coolen Motiven vorbeigekommen. Besser kann ein Start eigentlich kaum sein.

Danach ging es weiter zum traumhaft schönen Marktplatz. Wirklich beeindruckend – so viele wunderschöne Häuser auf einem Fleck, da weiß man gar nicht, wo man zuerst hinschauen soll. Wir sind erstmal einfach ein bisschen planlos im Kreis gelaufen und haben alles auf uns wirken lassen.

 

Rund um den Platz stehen Highlights wie das Bäckeramtshaus, das Knochenhaueramtshaus, das Rathaus, das Wedekindhaus, das Lützehaus, das Rolandhaus oder auch das Tempelhaus – jedes einzelne mit richtig viel Liebe zum Detail. Diese ganzen Fachwerkfassaden, Schnitzereien und bunten Elemente sind einfach ein Traum.

 

Was ich besonders spannend fand: Die meisten Gebäude sind tatsächlich gar nicht so alt, wie sie wirken. Der Marktplatz wurde im Zweiten Weltkrieg fast komplett zerstört und erst in den 1980er-Jahren originalgetreu wieder aufgebaut. Man hat sich dabei stark an alten Plänen und Fotos orientiert, sodass heute alles wieder historisch aussieht – obwohl es im Grunde „neu“ ist.

Ein Detail, das ich richtig schön fand, war das Welterbeband auf dem Boden. Es zieht sich durch die Stadt und verbindet die UNESCO-Welterbekirchen St. Michaelis und den Mariendom miteinander. Nachts soll es sogar leicht schimmern –selbst gesehen haben wir das zwar nicht, aber klingt auf jeden Fall ziemlich cool. 

 

Für uns ging es dann erstmal zum Dom. Von außen fand ich ihn schon ziemlich beeindruckend, aber innen war ich ehrlich gesagt überrascht, wie schlicht alles gehalten ist. Irgendwie ruhig und unaufgeregt – fast schon minimalistisch.

Was mir dafür sofort ins Auge gefallen ist: der große Leuchter mitten im Raum. Der hat mich echt beeindruckt. Gar nicht überladen, aber trotzdem total präsent – genau so ein Detail, an dem man irgendwie hängen bleibt.

Nun ging es weiter zum UNESCO-Welterbe St. Michael. Auch der Hildesheimer Mariendom gehört zum UNESCO-Welterbe – beide zählen zu den bedeutendsten romanischen Kirchen Deutschlands. St. Michael wirkt von außen eher schlicht, überrascht innen aber mit einer absolut beeindruckenden bemalten Holzdecke, die man sich wirklich nicht entgehen lassen sollte.

 

Auf dem Weg dorthin kamen wir an einem richtig schnuckeligen Fachwerkhaus vorbei und schlenderten über den Alten Pferdemarkt.

 

In die St. Andreas Kirche haben wir auch noch kurz reingeschaut. Sie ist vor allem für ihren hohen Turm bekannt – einer der höchsten Kirchtürme Niedersachsens – und bietet (wenn geöffnet) eine tolle Aussicht über die Stadt.

Dann war es Zeit für eine kleine Stärkung: Ein eher unscheinbares Fachwerkhaus am Rand des Marktes zog unsere Aufmerksamkeit auf sich. Hätte die Tür nicht offen gestanden und wären nicht ständig Leute mit Brottüten herausgekommen, hätten wir dahinter wohl kaum eine Bäckerei vermutet. Beim Herr von Myra gibt es richtig tolles Brot, und man kann sogar beim Backen zusehen. Wir entschieden uns für ein Teilchen – liebevoll angerichtet und einfach richtig lecker. Drinnen kann man auch gemütlich sitzen. Ganz ehrlich: Gäbe es so etwas bei uns, ich wäre definitiv Stammkunde.

Weiter ging die Fahrt zum Schloss Marienburg – das stand ganz oben auf meiner Wunschliste. Auch wenn man das Schloss aktuell innen nicht besichtigen kann, lohnt sich schon ein Spaziergang außen herum total. Die Kulisse ist einfach beeindruckend. Übrigens: Hier wurden unter anderem Szenen für „Maxton Hall“ und „Die Schule der magischen Tiere“ gedreht. Ein echtes Märchenschloss!

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© Heike Boden