Manche Reiseziele lassen einen einfach nicht mehr los – und für uns gehört Irland definitiv dazu. Nachdem wir bereits 2014 gleich zweimal die grüne Insel besucht hatten, war schnell klar: Wir müssen wieder hin. Wir lieben die beeindruckenden Landschaften, die entspannte Atmosphäre und vor allem die herzlichen Menschen, die Irland für uns zu einem ganz besonderen Reiseziel machen.
Diesmal sollte es für 14 Tage in den Norden gehen. Besonders gespannt waren wir auf Belfast, denn die nordirische Hauptstadt hatten wir bisher noch nie besucht. Auch die wilde Nordwestküste stand schon lange auf unserer Wunschliste. Die Route war also schnell gefunden, und die Vorfreude auf neue Entdeckungen entsprechend groß.
Bei der Reiseplanung fiel uns allerdings sofort auf, dass die Unterkünfte deutlich teurer waren als wir es von unseren früheren Reisen in Erinnerung hatten. Ob das schon damals so war oder die Preise in den letzten Jahren stark gestiegen sind, können wir nicht genau sagen. Jedenfalls wurde die Suche nach passenden Unterkünften stellenweise zu einer kleinen Herausforderung.
Auch die Anreise gestaltete sich diesmal etwas anders als gedacht. Von Süddeutschland aus gibt es aktuell keine Direktflüge nach Belfast, sodass wir uns für einen Flug von Frankfurt nach Dublin entschieden. Dort übernahmen wir unseren Mietwagen und fuhren weiter in Richtung Norden. Die Strecke nach Belfast dauert knapp zwei Stunden und führte uns bereits durch die ersten typisch irischen Landschaften. So begann unser Roadtrip praktisch direkt nach der Landung.
Wettertechnisch hatten wir diesmal leider nicht das große Los gezogen. Es verging wirklich kein einziger Tag ohne Regen. Oft wechselten sich Sonnenschein und kräftige Schauer im Minutentakt ab – typisch Irland eben. Zum Glück gab es zwischen den Regengüssen immer wieder trockene Phasen, sodass wir trotzdem viel unternehmen konnten. Einige Pläne mussten wir zwar ändern, aber das gehört auf der grünen Insel irgendwie einfach dazu.
Für unsere Reise nach Nordirland hatten wir uns vorsorglich auch die mittlerweile erforderliche ETA (Electronic Travel Authorisation) besorgt. Da wir nicht genau wussten, wie die Einreise zwischen der Republik Irland und dem Vereinigten Königreich kontrolliert wird, wollten wir auf Nummer sicher gehen. Tatsächlich bemerkten wir den Grenzübertritt jedoch kaum. Zwischen Dublin und Belfast gibt es keine festen Grenzkontrollen, und auch während unserer gesamten Reise wurden wir nirgendwo kontrolliert. Ohne die Straßenschilder und die Umstellung von Kilometern auf Meilen würde man den Wechsel nach Nordirland teilweise gar nicht bemerken. Trotzdem ist die ETA für die Einreise nach Nordirland vorgeschrieben und sollte vor Reiseantritt rechtzeitig beantragt werden.
Trotz allem hat uns Irland erneut begeistert. Die spektakulären Küsten, die grünen Landschaften und die besondere Gelassenheit des Landes machten auch diese Reise zu einem unvergesslichen Erlebnis. Kommt mit auf unseren zweiwöchigen Roadtrip durch Belfast und den faszinierenden Nordwesten der Insel!
Unsere Zeit in Belfast war so abwechslungsreich und voller Eindrücke, dass sie den Rahmen dieses Reiseberichts sprengen würde. Deshalb haben wir den Erlebnissen in der nordirischen Hauptstadt eine eigene Seite gewidmet. Schaut gerne vorbei – es gibt jede Menge zu entdecken!