Heike`s Stempel und Bastelstube.....Reisen und das Leben genießen
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Kroatien Rundreise Sept/Okt 2026

Unser Kroatien-Urlaub – Tag für Tag 

 

Hier kommt nun unser Urlaubsbericht – jeden Tag ein kleines bisschen.  Wir waren 14 Tage in Kroatien unterwegs und haben dabei so einiges gesehen und erlebt.

 

Für mich war diese Reise auch eine kleine Reise in die Vergangenheit: In meiner Kindheit und Jugend habe ich ganze zehn Jahre lang mit meinen Eltern die Sommerferien auf der Insel Rab verbracht – meistens drei bis vier Wochen. Danach war ich viele Jahre nicht mehr in Kroatien und hatte tatsächlich völlig vergessen, wie wunderschön es dort ist.

Diesmal wollten wir gleich mehrere Orte entdecken. Unsere Ziele ware Pula, Rab, Zadar und schließlich ein Ort in der Nähe von Split.

 

Was uns auf der gesamten Reise besonders positiv überrascht hat: Wir hatten durchweg tolle Unterkünfte und – bis auf eine Ausnahme – auch immer sehr gutes Essen. Die Menschen, denen wir begegnet sind, waren ausnahmslos freundlich und herzlich. Viele sprachen sogar Deutsch, und wenn das einmal nicht der Fall war, konnten wir uns problemlos auf Englisch verständigen.

Da uns die Strecke bis Pula dann aber doch etwas zu weit erschien, entschieden wir uns  für einen Zwischenstopp in Österreich.

Erster Stopp: St. Wolfgang am Millstätter See

Unser erstes Ziel war der Familiengasthof St. Wolfgang, hoch oben über dem Millstätter See. Und schon die Fahrt dorthin war ein kleines Abenteuer! Je weiter wir nach oben kamen, desto kurviger und schmaler wurden die Straßen – da kam schon die eine oder andere Frage auf, ob wir hier wirklich richtig sind

Aber oben angekommen, war schnell klar: Die Fahrt hatte sich gelohnt!

Der Gasthof lag wunderschön und vor allem unglaublich ruhig. Diese Ruhe nach der langen Anfahrt war einfach herrlich. Unsere Zimmer waren wunderschön und gemütlich, und am nächsten Morgen erwartete uns ein Frühstück, das wirklich keine Wünsche offenließ.

Nach unserem schönen Start im Familiengasthof wollten wir natürlich auch noch etwas vom Millstätter See sehen. Also ging es hinunter nach Seeboden und direkt an den See.

Allerdings mussten wir feststellen, dass es gar nicht so einfach ist, überall ans Wasser zu kommen. Viele Bereiche gehören zu Hotels oder privaten Anlagen und sind entsprechend nicht frei zugänglich. Es gibt aber einige schöne Parks, von denen aus man problemlos an den See gelangt, zum Beispiel den Klingerpark oder den Blumenpark.

Anschließend sind wir noch weiter nach Millstatt gefahren. Dort war allerdings gerade ein Fest und entsprechend jede Menge los. Da uns das dann doch etwas zu trubelig war, haben wir kurzerhand beschlossen, uns einfach etwas zu essen zu suchen.

 

Unsere Wahl fiel auf das Kap 4613 – und das war eine richtig gute Entscheidung! Das Restaurant liegt direkt auf dem Wasser und bietet einen traumhaften Blick über den See. 

Die Speisekarte ist eher klein und es gibt hauptsächlich Kleinigkeiten, aber genau das hat für uns an diesem Nachmittag wunderbar gepasst. Ich hatte eine Kürbissuppe, mein Mann ein Brot mit Fisch – beides war richtig lecker.

Mit gutem Essen, einem tollen Ausblick und dem See direkt vor der Nase konnten wir den Nachmittag schließlich ganz entspannt ausklingen lassen. Ein wirklich schöner erster Eindruck vom Millstätter See!

Tag 2 – Ein kleiner Zwischenstopp im wunderschönen Rovinj

Heute ging es für uns weiter Richtung Kroatien. Da wir allerdings noch etwas zu früh für unsere Unterkunft waren, beschlossen wir, einen Zwischenstopp in Rovinj einzulegen. Und was soll ich sagen? Wie schön ist bitte diese Stadt?! Ich habe mich tatsächlich auf den ersten Blick verliebt und wäre am liebsten direkt dort geblieben.

Besonders begeistert haben mich die vielen kleinen Läden mit tollem Kunsthandwerk. Hier gab es so viele besondere, kreative Dinge zu entdecken, eben nicht nur den typischen Touristenkram. Ich hätte stundenlang durch die kleinen Gassen schlendern können und hätte bestimmt noch in der nächsten Ecke etwas Schönes entdeckt.

 

Ganz oben auf dem Hügel thront die Kirche der Heiligen Euphemia, das Wahrzeichen von Rovinj. Direkt daneben gibt es ein kleines Café, in dem man wunderbar sitzen, eine kleine Erfrischung genießen und den schönen Blick über die Stadt auf sich wirken lassen kann.

 

Hier würde ich auf jeden Fall noch einmal hinfahren, wenn sich die Gelegenheit ergibt. Denn unser Besuch war leider nur ein kleiner Zwischenstopp – für Rovinj hätte ich mir definitiv mehr Zeit gewünscht.

Danach ging es für uns weiter zum Campingplatz Bi Village kurz vor Pula. Was für eine riesige Campinganlage – wirklich Wahnsinn! Wir hatten dort ein Mobilheim gemietet und waren sehr zufrieden. Unseres lag ganz vorne mit Blick aufs Meer, und das war natürlich einfach herrlich. Den Ausblick haben wir sehr genossen.

 

Am Abend sind wir noch ein Stück an der Promenade entlanggelaufen. Hier kann man richtig schön und gefühlt ewig am Meer entlangspazieren. Der Strand besteht, wie so oft in Kroatien, aus Kies.

 

In einem der Restaurants auf dem Campingplatz haben wir dann unsere ersten Cevapcici gegessen und dabei den ersten wunderschönen Sonnenuntergang genossen. Ein richtig schöner Abschluss für unseren ersten Tag in Kroatien.

Seiten die ich gerne besuche:

 

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© Heike Boden